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IMAGE Gefangenen leiden immer noch an mangelhafter medizinischer Versorgung
Samstag, 18. Mai 2013
Er nannte als Beispiel Karim al-Hasanat aus Bethlehen, der seit 2004 in Haft ist. 2006 musste er in das Hadassah-Hospital eingeliefert werden und wurde aber... Weiterlesen...
IMAGE Zusammenstöße in Kafr Qaddum und Bilin
Samstag, 18. Mai 2013
Dutzende Palästinenser und internationale Aktivisten bekamen am Freitag die Auswirkungen israelischer Aufstandsbekämpfungsmittel zu spüren als in Bilin bei... Weiterlesen...
IMAGE Besatzungssoldaten verhaften Palästinenser an einem “Fliegenden Checkpoint”
Samstag, 18. Mai 2013
Besatzungstruppen verhafteten am vergangenen Donnerstag den 25-jährigen Palästinenser Saji Daragmeh an einem so genannten „Fliegenden Checkpoint“... Weiterlesen...
IMAGE UNESCO schickt Untersuchungskommission nach Jerusalem
Samstag, 18. Mai 2013
Die UNESCO wird am 20. Mai d.J. eine Untersuchungskommission nach Jerusalem schicken, um Israels Vorhaben in der Stadt zu untersuchen. Der Außenminister... Weiterlesen...
IMAGE Palästinenser erinnern an die Vertreibung
Mittwoch, 15. Mai 2013
Zum 65. Jahrestag der Gründung Israels, die von den Palästinensern als "Nakba" (Katastrophe) bezeichnet wird, sind am Mittwoch tausende Menschen im... Weiterlesen...
IMAGE Die Hälfte der Palästinenser sind Flüchtlinge!
Mittwoch, 15. Mai 2013
Am 65. Jahrestag von al-Nakba, der Katastrophe, ist fast die Hälfte aller Palästinenser als Flüchtlinge registriert. So das Palästinensische Zentralbüro... Weiterlesen...
IMAGE Zusammenstöße auf dem Al-Aqsa Gelände in Jerusalem
Mittwoch, 15. Mai 2013
Am heutigen Mittwoch brachen erneut Zusammenstöße auf dem Al-Aqsa Gelände und in der Moschee aus als israelische Rechtsextremisten versuchten auf die Anlage... Weiterlesen...
IMAGE Palästinenser erinnern an AL-Nakba
Mittwoch, 15. Mai 2013
Tag der Katastrophe (Tag der Al-Nakba): Die Palästinenser haben an die Vertreibung von bis zu 800.000 Arabern nach der israelischen Staatsgründung vor 65... Weiterlesen...
IMAGE Westjordanland gehört zollrechtlich nicht zu Israel
Mittwoch, 15. Mai 2013
Das Westjordanland und auch die dortigen jüdischen Siedlungen sind zollrechtlich nicht Israel zuzurechnen. Dort gilt ausschließlich das Zollabkommen zwischen... Weiterlesen...
IMAGE Besatzungstruppen bedrohten friedliche Demonstration zum Nakba-Tag
Dienstag, 14. Mai 2013
Israelische Soldaten bedrohten eine friedliche Demonstration in al-Khader bei Bethlehem, die zum Gedenken an al-Nakba, die Katastrophe, unterwegs war. Die... Weiterlesen...
Brief an die deutschen Politiker
Montag, 29. April 2013
Sehr geehrte ... Sehr geehrter... Wir wissen nicht, ob Sie zu den deutschen Zionisten gehören, die nach dem Grundsatz "Right or wrong - my best believed country" jeden Schritt der israelischen... Weiterlesen...
Ist Israel eine Demokratie?!
Donnerstag, 25. April 2013
Der palästinensische Kalender ist voll von speziellen Terminen, an die die Menschen sich regelmäßig erinnert. Zur NAKBA von 1948 erinnert sich Palästina jedes Jahr an die infame... Weiterlesen...
Brennende Moscheen
Dienstag, 09. April 2013
Verwirrende und beängstigende Zeiten durchdringen den Mittleren Osten, besonders in Palästina. Sie erinnern an eine dunkle Vergangenheit, wo welche religiöse Gemeinschaft von sich behauptete, im... Weiterlesen...
Warum Israel zu einem Pariah-Staat wird
Freitag, 17. Mai 2013
In Neu Guinea gibt es ein Wort für eine Wahrheit, die jeder kennt, aber keiner ausspricht: Mokita. Im offiziellen Diskurs um Palästina und Gaza besonders – sprechen die Politiker, Präsident... Weiterlesen...
Wir verlangen Anerkennung und Gerechtigkeit
Freitag, 17. Mai 2013
In dieser/letzter Woche  gedenken die Palästinenser der Nakba, der Katastrophe, die über das palästinensische Volk kam, als Israel gegründet wurde.  Jedes Jahr hängen Palästinenser... Weiterlesen...
Ein System, das an Apartheid erinnert
Mittwoch, 15. Mai 2013
Seit kurzem verkehren in den besetzten palästinensischen Gebieten getrennte Busse für israelische Siedler und Palästinenser, die nach Israel fahren. In Reaktion auf diese Massnahme kam die... Weiterlesen...
Ein e Erklärung der Patriarchen und Verantwortlichen der Kirchen Jerusalems, die Maßnahmen der israelischen Polizei am Ostersamstag
Freitag, 17. Mai 2013
Wir, die Verantwortlichen in Jerusalem, beobachteten mit Sorge die entsetzlichen Szenen brutaler Behandlung unserer Geistlichen, Menschen und Pilger am Ostersamstag in  der... Weiterlesen...
Kirche von Schottland bestreitet den jüdischen Anspruch auf das Land Israel
Donnerstag, 09. Mai 2013
Kirche von Schottland bestreitet den jüdischen  Anspruch auf das Land   Ein Bericht der Kirche von Schottland, der in dieser Woche veröffentlicht wurde, streitet jedes... Weiterlesen...
Stoppt die Zerstörung von Susiya!
Donnerstag, 09. Mai 2013
Liebe Freunde, Susiya ist ein kleines Dorf in den Süd-Hebroner Hügeln, die zur sog. Zone C in der Westbank  gehören. Es erhielt vor kurzem Zerstörungsorder – für das ganze... Weiterlesen...
Betselem: Hälfte der Toten bei Gaza-Schlagabtausch waren Zivilisten
Donnerstag, 09. Mai 2013
Die Hälfte aller Palästinenser, die bei den letzten Kämpfen im Gazastreifen ermordet wurden, waren nach einem neuen Bericht Zivilisten. Die israelische... Weiterlesen...
IMAGE UNO verurteilt Israel wegen wachsender Armut der Palästinenser in Ost-Jerusalem
Donnerstag, 09. Mai 2013
Die Vereinten Nationen haben scharfe Kritik an Israel wegen der wachsenden Armut in Ost-Jerusalem geübt. Die israelische Politik der "Trennung" in Hinblick auf die dort lebenden... Weiterlesen...

Warum Israel zu einem Pariah-Staat wird

In Neu Guinea gibt es ein Wort für eine Wahrheit, die jeder kennt, aber keiner ausspricht: Mokita. Im offiziellen Diskurs um Palästina und Gaza besonders – sprechen die Politiker, Präsident Obama und die Medien von einem  gefälschten Dokument, das voll falscher Wörter, falscher Behauptungen und bewusster Auslassungen sind… alles Lügen, die man mit einander abgestimmt hat.

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Wir verlangen Anerkennung und Gerechtigkeit

In dieser/letzter Woche  gedenken die Palästinenser der Nakba, der Katastrophe, die über das palästinensische Volk kam, als Israel gegründet wurde.  Jedes Jahr hängen Palästinenser Transparente auf, die auf das Recht der Rückkehr hinweisen; sie tragen die alten Schlüssel, die ihre Heimat symbolisieren, die sie verlassen mussten und zu der sie nicht zurückkehren können. Die Schlüssel erinnern an das Palästina, das sie vor 65 Jahren verloren haben.

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Ein System, das an Apartheid erinnert

Seit kurzem verkehren in den besetzten palästinensischen Gebieten getrennte Busse für israelische Siedler und Palästinenser, die nach Israel fahren. In Reaktion auf diese Massnahme kam die angesehene israelische Zeitung «Haaretz» in einem Leitartikel zu folgendem Urteil: «Der Entscheid, Palästinenser und Juden in getrennten Bussen zu transportieren, ist ein weiteres Versatzstück eines Apartheidkonzepts.» Die Schlussfolgerung träfe auch ohne Einführung dieser Busse zu. Eine unabhängige Fact-Finding-Mission der Vereinten Nationen hat vor einiger Zeit einen wichtigen Bericht über die israelische Siedlungspolitik vorgestellt. Er bestätigt, was manche seit geraumer Zeit feststellen: dass sich die Siedlungspolitik nicht von der Apartheid unterscheidet, wie sie in Südafrika praktiziert wurde.

Repression und Vertreibung

Die Fact-Finding-Mission hatte nicht den Auftrag, sich zur Illegalität der Siedlungen zu äussern, da hierin Klarheit besteht. Siedlungen verletzen die vierte Genfer Konvention, gelten laut Römer Statut des Internationalen Strafgerichtshofs als Verbrechen und wurden vom Internationalen Gerichtshof einhellig als Völkerrechtsverletzung qualifiziert. Der Auftrag bestand vielmehr darin, zu untersuchen, welche Auswirkungen die Siedlungen auf die zivilen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten haben.

Ebenso wenig befasst sich der Bericht mit der militärischen Besetzung des Westjordanlandes. Er beschränkt sich darauf, die Auswirkungen und Folgen des Siedlungssystems zu untersuchen. Die Schlussfolgerung, dass Israel im Westjordanland und in Ostjerusalem eine Form von Apartheid praktiziert, stützt sich allein auf die Struktur, die sich aus den Siedlungen ergibt. Die drei wesentlichen Charakteristika der südafrikanischen Apartheid waren institutionalisierte Diskriminierung, Repression und territoriale Vertreibung. Der Bericht der Fact-Finding-Mission kommt zum Schluss, dass sich das System der Siedlungen durch diese drei Charakteristika auszeichnet.

Eingeschränkte Bewegungsfreiheit

Die Uno-Kommission stellt erstens in Bezug auf Diskriminierung fest, dass in den besetzten palästinensischen Gebieten zwei Rechtssysteme bestehen: eines für Siedler und eines für Palästinenser. Ferner wird hervorgehoben, dass Siedler einen «gegenüber Palästinensern bevorzugten Rechtsstatus» geniessen und dass «in den besetzten Gebieten rechtlich ein Sonderregime gilt», das «für Palästinenser in den besetzten Gebieten eine Vielzahl von täglichen Menschenrechtsverletzungen zur Folge hat, darunter die unbestreitbare Verletzung des Rechts auf Nichtdiskriminierung, auf Gleichheit vor dem Gesetz und auf gleichen Schutz durch das Gesetz». Die Kommission stellt zweitens fest, dass die Palästinenser vielfältigen Repressionsmassnahmen durch das israelische Militär und die Siedler ausgesetzt sind.

Die Bewegungsfreiheit der Palästinenser ist eingeschränkt (was an das Apartheidsystem mit seinen Passgesetzen erinnert), ebenso ihre Rede- und Versammlungsfreiheit, wobei es «im Kern darum geht, einen reibungslosen Alltag der israelischen Siedler zu gewährleisten», wie es in dem Bericht heisst. Zudem wenden Siedler Gewalt gegenüber Palästinensern an, und sie zerstören deren Eigentum: deren Häuser, Schulen und landwirtschaftliche Flächen. Sie werden vom israelischen Militär nicht daran gehindert.

Der Bericht kommt zum Schluss, dass in der Frage der Gewalt eine «institutionalisierte Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung» vorliegt. Die Mission ist der Ansicht, dass diese Gewalt und Einschüchterung gegenüber Palästinensern und ihrem Eigentum ihren Grund haben in dem Ziel, die lokale Bevölkerung von ihrem Land zu vertreiben und den Ausbau der Siedlungen zu ermöglichen.

Drittens beschreibt der Bericht ein System von Häuserzerstörungen, Zwangsräumungen, Zwangsumsiedlungen, Vertreibung und Enteignung, das den Siedlern zugutekommt. Die Mission verwendet zwar nicht den Begriff Apartheid, um das vorliegende System zu beschreiben. Dass sie das durch die Anwesenheit von 520 000 Siedlern in 250 Siedlungen geschaffene System, das zur Beschlagnahmung von 43 Prozent des historischen Gebietes Palästina geführt hat, als apartheidähnlich ansieht, wird aus folgender Schlussfolgerung offenkundig: «Die Siedlungen sind für die exklusive Nutzung durch israelische Juden errichtet. Siedlungen werden durch ein System vollständiger Trennung zwischen Siedlern und der übrigen Bevölkerung in den besetzten palästinensischen Gebieten unterhalten und ausgebaut. Das System der Trennung wird durch strenge militärische Kontrolle und Strafverfolgung unter Beeinträchtigung der Rechte der palästinensischen Bevölkerung durchgesetzt und ermöglicht.»

Die Rolle Europas

Besser lässt sich die Apartheid, wie sie in Südafrika praktiziert wurde, nicht beschreiben. Für Südafrikaner, die unter der Apartheid gelebt haben, kommt dies nicht überraschend. Den meisten Südafrikanern, die das Westjordanland besuchen, springt die Ähnlichkeit zwischen dem Unterdrückungssystem, das die Siedler bevorzugt, und der Apartheid, die sie in Südafrika erfahren haben, ins Auge. Europa war führend in der Kampagne gegen die Apartheid in Südafrika. Werden die politischen Führungsriegen in Europa den Mut haben, offen zu verkünden, dass Israel in den besetzten palästinensischen Gebieten Apartheid praktiziert? Werden sie Schritte dagegen unternehmen?

*John Dugard ist emeritierter Professor für Recht an der Universität Leiden. Er war Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Menschenrechte in den palästinensischen Gebieten und Professor für Menschenrechtsnormen an der Universität Pretoria in Südafrika.

Der Esel des Messias

„DIE ZWEI-STAATEN-Lösung ist tot!“ dieses Mantra ist in letzter Zeit von so vielen zuverlässigen Kommentatoren  so oft  wiederholt worden, dass es wahr sein muss.

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Zum 8. Mai: Nach dem Landraub jetzt der Landtausch?

An diesem 8. Mai haben wir den 65sten Jahrestag der "Nakba", der Katastrophe für das palästinensische Volk, die am 10. März 1948 im Roten Haus in Tel Aviv, dem Hauptsitz der jüdisch-zionistischen Terrorgruppe Hagana von 11 Männern - altgedienten zionistischen Führern und jungen jüdischen Offizieren - beschlossen wurde. Unter dem Codenamen "Plan D" wurde hier die

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