IMAGE Fatah nennet Bedingungen für Verlängerung von Gesprächen
Dienstag, 22. April 2014
Das Zentralkomitee der Fatah-Bewegung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas (Abu Mazen) bekräftigte in der Nacht zum Dienstag bei einem Treffen in Ramallah, die... Weiterlesen...
IMAGE Palästinenser drohen mit Auflösung der Autonomiebehörde
Montag, 21. April 2014
Angesichts der Blockade der Friedensgespräche mit Israel haben die Palästinenser mit der Auflösung der Autonomiebehörde gedroht. Damit würde die Verantwortung für das... Weiterlesen...
IMAGE Israel unbeeindruckt von der Auflösung der Autonomiebehörde
Montag, 21. April 2014
Israels Wirtschaftsminister Naftali Bennett, Chef der national-religiösen Partei Das jüdische Haus, gab sich unbeeindruckt. „Wir werden ihn nicht daran hindern“, meinte er... Weiterlesen...
IMAGE Versöhnungsgespräche von Hamas und Fatah
Montag, 21. April 2014
Im Schatten des friedenspolitischen Engpasses findet offenbar eine innerpalästinensische Annäherung statt. Unterschiedlichen Berichten zufolge entließ die Hamas im Vorfeld des... Weiterlesen...
IMAGE Israels Außenminister macht sich über Ashton lustig
Samstag, 19. April 2014
Ashton hatte von Israel angekündigte weitere Enteignungen palästinensischen Landes im Westjordanland kritisiert. Zugleich wandte sie sich gegen die Übergabe eines Hauses in... Weiterlesen...
Glauben angesichts einer Weltmacht
Samstag, 19. April 2014
Dr. Mitri Raheb, Pfarrer in der evangelisch-luth. Gemeinde Bethlehem hat ein  Buch geschrieben mit dem englischen Titel “Faith in the Face of Empire”  -   deutsch  etwa  „ Glauben... Weiterlesen...
Israels Puppenspielkrieg nimmt dem Apartheidregime die Maske
Samstag, 19. April 2014
Das  el-Hakawati-Theater war  für sein jährliches Internationales Puppen-Theater-Festival farbenprächtig geschmückt, als eine Verbotsorder von den israelischen Behörden  die freudige... Weiterlesen...
Ein Oslo-Verbrecher
Samstag, 19. April 2014
DER TOD von Ron Pundak, einem der ursprünglich israelischen Architekten  des Oslo-Abkommens  1993, brachte dieses historische Ereignis ins öffentliche Bewusstsein zurück. Gideon Levy erinnerte... Weiterlesen...
Israel zerstört EU-finanzierte Häuser in Palästina
Freitag, 11. April 2014
Gedacht waren sie für obdachlose Palästinenser, jetzt hat die israelische Besatzungsarmee drei Notunterkünfte demoliert. Finanziert hatte sie unter anderem die Europäische... Weiterlesen...
Bethlehem: Siedler überfluten Felder mit Abwässer
Freitag, 11. April 2014
Eine Reihe israelischer Siedler aus der Efrat-Siedlung, südlich Bethlehem, überfluten palästinensische Felder in Al-Khader mit Abwässer. Der Koordinator des Volkskomitees ... Weiterlesen...
IMAGE Wo Palästina zu Ballästina wird
Sonntag, 06. April 2014
Gerhard Rudolf hatte ein Schmuckstück entdeckt, ein Kleinod, das genau in seine Sammlung passt. Taraji Wadi Al-Nes spielte im Jänner gegen Shabab Al Khalel – der Erste gegen... Weiterlesen...
Palästina hat eine lange leidvolle Erfahrung mit Israel
Montag, 07. April 2014
Vor 38 Jahren begingen die Palästinenser das erste Mal den ‘Tag des Bodens’, um der andauernden Besatzung und dem ungehindert laufenden Raub ihres Landes und ihrer Heimat und ihres Eigentums zu... Weiterlesen...
Israels Okkupation wird immer gewalttätiger
Donnerstag, 27. März 2014
Für viele Jahrzehnte wurde die blutige Okkupation Palästinas durch Israels niemals durch westliche politische Entscheidungsträger hinterfragt. Internationale Gesetze wurden niemal bemüht, um... Weiterlesen...
Kerry und Schultz unter Beschuss
Samstag, 22. Februar 2014
Ganz sicher sind Israels ‘Führer’ nicht sehr glücklich mit dem US-Außenminister John Kerry dem EU-Parlamentspräsident Martin Schultz. Betrachtet man die bekannte ‚Logik’ Israels, so hat... Weiterlesen...

Israels Wasserpolitik in der Westbank ist Apartheid

Israels Besatzungspolitik in Bezug auf die Wasserreserven in den besetzten palästinensischen Gebieten kann man ohne Abstriche als“Wasserapartheid“ bezeichnen, so in einer Studie der Menschenrechtsgruppe al-Haqq.

Der Bericht „Wasser nur für die Einen! Diskriminierende Verfügbarkeit und Wasserapartheid in den besetzten

palästinensischen Gebieten“ sagt aus, dass „die Schwelle zur Apartheid durch inhumane Praktiken gegen das palästinensische Volk, durch die Verweigerung des freien Zugriffs auf frisches Wasser, von einem Regime überschritten wurde, welches sich – die jüdisch-israelische Dominanz – über das dort lebende Volk stellt.

Im Oslo-Abkommen wurde ein erweiterter Zugriff auf die Wasserreserven vereinbart; aber heute haben die Palästinenser wesentlich weniger Möglichkeiten, ihre Ressourcen zu nutzen.

Die Palästinenser mussten mit ansehen, wie ihre Bedürfnisse auf Frischwasser von 118 Millionen Kubikmeter pro Jahr – versprochen im Oslo II-Abkommen – auf 98 Millionen Kubikmeter pro Jahr im Jahr 2010 reduziert wurden. Bei steigender Bevölkerungszahl!

Mehr als eine halbe Million israelische Siedler in den besetzten Gebieten verbrauchen 6x soviel Wasser für den täglichen Bedarf als für den Bedarf von 2,6 Millionen Palästinenser verfügbar ist. Nimmt man die verbrauchten Wassermengen für die Landwirtschaft in diese Liste mit auf, erhöt sich die Diskrepanz um ein vielfaches.

Die Studie belegt, dass Israel 90% der Quellen der Berge in der Westbank ausschließlich für Israel und die illegalen Siedlungen nutzt!

Das Ergebnis ist die Abhängigkeit von Israels Wassergesellschaft Mekorot und der Zwang sich von dieser, zusätzliche Wassermengen zugestehen zu lassen. Die nötige Menge beträgt etwa ein Drittel des Bedarfs für Haushalte. Die fantastischen Gewinne dieser einzigen Lieferfirma sind bekannt.

Der Generaldirektor von al-Haq kommentierte die Studie: “Die wirtschaftlichen Gewinne Israels durch die Besetzung der Westbank, auch durch die Wasserapartheid, sind gewaltig. Die Gewinne werden durch das System der Verwaltung gesichert. Die palästinensische Bevölkerung wird somit von einer effektiven Nutzung der Ressourcen ausgeschlossen, die ausschließlich den Siedlungen und deren angeschlossenen Farmen zu Gute kommen!“

Al-Haq berichtet weiter: „Israels Politik der strikten Bewirtschaftung der Wasserreserven verletzt wesentliche Regelungen in international gültigen Rechtsnormen. Dazu zählt auch die Verweigerung des Rechts auf Selbstverwaltung, die ständigen „Konfiskationen“ von palästinensischem Land und Eigentum und bricht sämtliche – auch für Israel als UN-Mitglied gültige – internationalen Gesetze, die zur Beendigung von Kolonialismus und Apartheid verfasst wurden.“

Al-Haq ruft die israelischen Behörden auf, “diese Politik zu beenden und den Palästinensern das Recht auf Verwirklichung ihrer staatlichen Rechte zuzugestehen, dazu gehört die Souveränität über ihre eigenen natürlichen Ressourcen!“

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