IMAGE NAKBA-Tag: Besatzungssoldaten ermorden mindestens 55 Palästinenser, darunter sieben Kinder
Montag, 14. Mai 2018
Am 70. NAKBA-Tag habe die israelischen Besatzungssoldaten im Gazastreifen sind nach den jüngsten Angaben der palästinensischen Behörden mindestens 55 Palästinenser, darunter... Weiterlesen...
IMAGE 6. Marsch der Rückkehr: Besatzungssoldaten verletzten mehr als 1143 Palästinenser
Freitag, 04. Mai 2018
Bei erneuten Konfrontationen mit den Soldaten der israelischen Besatzung sind im Gazastreifen zahlreiche Palästinenser verletzt worden. Insgesamt wurden nach Angaben des... Weiterlesen...
IMAGE 5. Marsch der Rückkehr: Besatzungssoldaten ermorden drei Palästinenser
Freitag, 27. April 2018
Es ist der fünfte Freitag in Folge. 45 Palästinenser wurden in vier Wochen von den isralischen Scharfschützen ermordet. Mehr als 5500 seien verletzt worden. Vier Kinder seien... Weiterlesen...
IMAGE Palästinensischer Wissenschaftler in Kuala Lumpur ermordet
Sonntag, 22. April 2018
Nach der Ermordung eines palästinensischen Wissenschaftlers nehmen die Spannungen in Palästina zu. Fadi al-Batsch wurde am Samstag in Kuala Lumpur auf dem Weg zu einer Moschee... Weiterlesen...
IMAGE EU fordert Ende der Schüsse auf Palästinenser
Sonntag, 22. April 2018
Die EU hat das israelische Besatzungsmilitär aufgefordert, die tödliche Gewalt gegen unbewaffnete Demonstranten zu beenden. Außerdem hat sich der diplomatische Dienst der EU... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr 20.04.2018: Besatzungsarmee ermordet vier Palästinenser
Freitag, 20. April 2018
Den vierten Freitag in Folge haben Tausende Palästinenser für ihr Rückkehrrecht demonstriert. Sie zündeten junge Palästinenser Dutzende Autoreifen an und präparierten... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr: Ein Toter und fast 1000 Verletzte
Freitag, 13. April 2018
Es ist der dritte Freitag in Folge, an dem es am Rande des Gazastreifens zu tödlichen Ausschreitungen kommt. Bei dem heutige Marsch der Rückkehr sind am Freitag ein... Weiterlesen...
IMAGE Scharfe Kritik nach Tod eines palästinensischen Journalisten
Freitag, 13. April 2018
Nach der Ermordung eines palästinensischen Journalisten bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze mehren sich die Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls.... Weiterlesen...
IMAGE Israelische Ex-Scharfschützen drücken "Scham" aus
Freitag, 13. April 2018
Fünf ehemalige israelische Scharfschützen drückten in einem offenen Brief "Scham und Trauer" über die Vorfälle an der Gaza-Grenze aus. Die Mitglieder der Organisation... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr: Besatzungssoldaten ermorden mindestens zehn Palästinenser - mehr als 1000 Verletzte
Samstag, 07. April 2018
Tausende Palästinenser protestieren den zweiten Freitag in Folge. Sie setzen entlang der Grenze zu Gazastreifen Autoreifen in Brand, um Scharfschützen der israelischen Besatzung... Weiterlesen...
IMAGE Bundesregierung: " Demonstranten dürfen nicht beschossen werden "
Samstag, 07. April 2018
Die Bundesregierung hat sich angesichts der Unruhen an der Grenze zum Gazastreifen besorgt über möglicherweise gezielten Schüssen der israelischen Besatzungsarmee auf... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr: Es sei ein Massaker, verübt am palästinensischen Volk.
Samstag, 07. April 2018
Es sei ein Massaker, verübt am palästinensischen Volk. So beschreibt es zumindest der palästinensische UN-Vertreter Riyad Mansour. Am Nachmittag New Yorker Zeit trat er an das... Weiterlesen...
IMAGE Human Rights Watch kritisiert Israel
Dienstag, 03. April 2018
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte das Vorgehen Israels bei den Massenprotesten am Freitag als völkerrechtswidrig. "Israelische Soldaten haben nicht... Weiterlesen...
IMAGE Israel bedroht Demonstranten weiter
Dienstag, 03. April 2018
Israel hält an seinem harten Vorgehen gegen die palästinensischen Massenproteste am Grenzzaun zum Gazastreifen fest. Wer sich der Grenze nähere, riskiere sein Leben, sagte... Weiterlesen...
IMAGE US-Senator kritisiert Israel scharf
Montag, 02. April 2018
Der US-Senator des Bundesstaates Vermont Bernie Sanders, bewertete in einer CNN-Nachrichtensendung die Erschießung von 17 Palästinensern durch israelische Besatzungssoldaten als... Weiterlesen...
IMAGE Anzahl der Todesopfer steigt
Montag, 02. April 2018
Ein 29-jähriger Palästinenser ist seinen Schussverletzungen erlegen, wie das Gesundheitsministerium in Gaza am Montag mitteilt. Damit steigt die Zahl der am Freitag bei... Weiterlesen...
IMAGE Israel: Mörder verdienen eine Auszeichnung
Sonntag, 01. April 2018
Nach dem Massaker am Karfreitag in dem 16 Palästinenser ermordet von Israel 16 Palästinenser ermordet wurden, hat die Regierung das Vorgehen der israelischen Besatzungssoldaten... Weiterlesen...
IMAGE Trump droht Palästinensern weiter
Freitag, 26. Januar 2018
US-Präsident Donald Trump will die finanziellen Hilfen der USA für die Palästinenser solange eingefroren lassen, wie diese nicht zu Friedensverhandlungen mit Israel unter... Weiterlesen...
IMAGE Hilfsorganisationen kritisieren Einfrieren von US-Hilfen für Palästinenser
Freitag, 26. Januar 2018
Eine Gruppe von 21 Hilfsorganisationen hat das Einfrieren von 65 Millionen Dollar der US-Regierung für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen kritisiert. «Wir sind... Weiterlesen...
IMAGE Sänger vergleicht inhaftierte Palästinenserin mit Anne Frank
Dienstag, 23. Januar 2018
Ein israelischer Sänger hat mit einem Vergleich zwischen einer 16-jährigen inhaftierten Palästinenserin und der von den Nazis ermordeten Jüdin Anne Frank für Empörung... Weiterlesen...

Israelische Demokratie

Israels Entscheidung 4 Ministern der Bewegung der Blockfreien Staaten den Besuch der palästinensischen Gebiete zu verbieten, ist nichts Neues in der herrschenden Mentalität Israels. Die rechtsgerichteten Führer bezeugen vor aller Welt mit täglichen Beweisen ihre niedrige Einstellung Palästinas, ja der ganzen Welt gegenüber. Die ganze Welt sollte mit Israels

Politik konform gehen und deren widersprüchliche Logik zu allen humanitären und anderen internationalen Gesetzen anerkennen.

Das Verbot für 4 Außenminister von Malaysia, Cuba, Indonesien und Bangladesh am 6. August an einem Treffen in Ramallah teilzunehmen, macht klar, dass Israel weiter den Schlüssel zu den palästinensischen Territorien in Händen hält und dort auch der absolute Herrscher sein will. Ungeachtet der Oslo-Abkommen und dem Friedensprozess sind die Palästinenser weit von jeder wie auch immer gearteten Unabhängigkeit entfernt und auch nicht berechtigt Außenminister in ihre Gebiete einzuladen, die von Israel als "umstrittene Gebiete" bezeichnet werden. Das nicht linientreue Komitee zu Palästina war vom palästinensischen Außenminister Dr. Riad Malki eingeladen worden. Unnütz zu erwähnen, dass Israels Verbot eine massive Verletzung international gültiger Gesetze darstellt und Israels recht angeschlagenes Image noch weiter beschädigt.

Es ist nicht überraschend Israels Reaktionen zu erleben, die arroganter gegen fremde Länder gar nicht mehr sein können, nur weil diese nicht mit Israels Besatzerregime und deren Umgang mit dem Humanitären Völkerrecht und den Palästinensern einverstanden sind. Es ist nicht mehr länger ein Geheimnis, dass Israel diese Rechte der Palästinenser in ihrer Gesamtheit verletzt und damit internationales Recht ignoriert. Außenminister zurückzuweisen verletzt nicht nur alle diplomatischen Gepflogenheiten, auch wenn diese Länder keine diplomatischen Beziehungen mit Israel verbindet, es entspricht aber Israels Umgangsformen, wie z.B. mit den türkischen Botschafter in Tel Aviv, der vom israelischen Außenminister wie ein dummer Junge empfangen wurde, als der sich wegen der Opfer auf dem türkischen Schiff nach Gaza im Mai 2010 beschweren wollte.

Die internationale Gemeinschaft zu brüskieren ist für Israel völlig normal und geht an allen international bindenden Gesetzen und Resolutionen der UNO vorbei. Jetzt dreht es sich aber um die Bewegung der Blockfreien Staaten, der nicht Israelkonformen Staaten, die mehr als ein Drittel dieser Welt repräsentieren. Das ist eine neue Steigerung in Israels ganz normaler Arroganz. Die 3. Welt Länder, die Erfahrungen mit dem Niedergang der Kolonialmächte gesammelt haben, können doch niemals mit Israel Expansionismus sympathisieren, ebenso wenig wie mit den analogen Ambitionen der USA. Deswegen haben Länder Asiens, Afrikas, Lateinamerikas auch der UN-Resolution auf ein Ende der zionistischen Okkupation zugestimmt, die auch Palästinas Selbstbestimmung und Staatsbildung beinhaltet. Einige dieser blockfreien, nicht linientreuen, Staaten opponieren auch direkt gegen die Taktiererei der USA, die jede Änderung am Status der Palästinenser verhindern will und damit Israel zu Gefallen ist.

Israel kann auch weiterhin fest mit dem Schutz der USA rechnen, vor allem wenn es gegen die Palästinenser geht. Besonders in Zeiten von Wahlkämpfen, wo Präsidentschaftskandidaten, selbst in der schwächsten Position, um Stimmen und Wahlkampfspenden kämpfen müssen. In diesen Zeiten kommt es auch zu recht eigenartigen, überschwänglichen Reden und Stellungnahmen von Kandidaten, die Israels Aggression und Expansionsplänen entgegenkommen. Das widerspiegelt nur die "eiserne Allianz" zwischen Israel und den USA und macht den US-Wählern mehr als deutlich, dass Israel nicht mehr nur ein entferntes Ziel von US-Interessen ist.

Das ist der wahre Grund hinter dem Schweigen Washingtons zu Israels Entscheidung, den Ministern den Zugang zum Treffen zu verweigern. Gleichwohl, solch ein Verhalten verdient nur höchste Beachtung und Verurteilung.

Kein Wunder also, dass Palästinas Außenminister nicht ruhig bleiben konnte und seinem Zorn über Israels Entscheidung und dem "Schweigen der Amis" zur Behinderung des Treffens der blockfreien Minister in Ramallah deutlich Ausdruck verlieh!

Ungeachtet dieser Aktionen will Israel immer noch die "Insel", die "Oase der Demokratie" im Mittleren Osten sein, während es zeitgleich andere Menschen unterdrückt, deren Land "konfisziert" und mitsamt anderem Eigentum einfach raubt. Traurig mit ansehen zu müssen, dass eine Mehrheit der Israelis diese Politik der rechtsgerichteten Regierung, der Kolonisierung und Unterdrückung anderer Völker unterstützt.

Wie auch immer, Demokratie zeigt sich nicht in Wahlen und Wahlurnen, wenn eine Herrenrasse die anderen Menschen negiert. Demokratische Werte können nicht ihrer Grundprinzipien beraubt werden, die das sind: Freiheit, Gleichheit, Selbstbestimmung und Frieden. Denn das alles wird den Palästinensern verweigert. In einer wirklichen Demokratie sind alle Bürger "vor Gott und dem Gesetz" gleich, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Religion und Kultur.

Die Verweigerung der Reise der 4 Außenminister nach Ramallah ist nur ein weiterer Punkt in einer langen Liste der Maßnahmen zum Schaden der Palästinenser und ein weiterer Punkt in einer langen Liste von UN Resolutionen, die der Verwirklichung warten - seit Jahrzehnten!

11.08.2012
Freunde Palästinas