IMAGE Palästinenser lehnen alle israelischen Beschränkungen in Al-Aksa ab
Freitag, 28. Juli 2017
Die israelische Besatzung hat erneut den Zugang für Muslime zum Al-Haram Al-Sharim beschränkt. Nur Männer über 50 und Frauen dürften heute die heilige Stätte betreten,... Weiterlesen...
IMAGE Jordanien: Mordanklage gegen Wachmann der israelischen Botschaft
Freitag, 28. Juli 2017
Die jordanische Staatsanwaltschaft hat einen Wachmann der israelischen Botschaft in Amman wegen Mordes angeklagt. Der Mann hatte vor einer Woche zwei Jordanier auf dem Gelände... Weiterlesen...
IMAGE Amnesty International: Israel beschoss friedliche Menschenmenge an
Freitag, 28. Juli 2017
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf den Streitkräften der israelischen Besatzung vor, eine friedliche Menschenmenge mit Blendgranaten, Tränengas und... Weiterlesen...
IMAGE Israel: Die Palästinenser dürfen nicht feiern
Donnerstag, 27. Juli 2017
Bei erneuten Ausschreitungen am Al-Haram Al-Sharif in Jerusalem sind nach Angaben des Roten Halbmondes mindestens 100 Menschen verletzt worden. Als Reaktion auf den Abbau der... Weiterlesen...
IMAGE Israel spielt weiter mit dem Feuer und installiert hochauflösender Kameras
Dienstag, 25. Juli 2017
Nach den Auseindersetzungen in den Letzten Tagen hat die israelische Besatzung die umstrittenen Metalldetektoren an Zugängen zum Al-Haram Al-Sharif (Edles Heiligtum) in Jerusalem... Weiterlesen...
IMAGE UNO drängt auf Lösung vor Freitag
Dienstag, 25. Juli 2017
Der UN-Beauftragte für den Friedensprozess im Nahen Osten, Nikolaj Mladenow, hatte zuvor darauf gedrängt, eine Lösung für den aktuellen Konflikt vor den nächsten... Weiterlesen...
IMAGE Tote in israelischer Botschaft in Jordanien
Montag, 24. Juli 2017
Bei einer Schießerei auf dem Gelände der israelischen Botschaft in Jordanien sind Sicherheitskreisen zufolge zwei Menschen getötet worden. Beide sollen Jordanier sein. Zwei... Weiterlesen...
IMAGE US-Sondergesandter reist nach Israel
Montag, 24. Juli 2017
Nach den schwersten Zusammenstößen zwischen Israelis und Palästinensern seit Jahren schicken die USA einen Spitzendiplomaten in die Region. Der Sondergesandte von US-Präsident... Weiterlesen...
IMAGE Israel installiert neue Überwachungskameras
Sonntag, 23. Juli 2017
Im Streit über Sicherheitskontrollen an der Al-Aksa Moschee in Jerusalem hat die israelische Besatzung neue Überwachungskameras am Eingang zur heiligen Stätte angebracht. Es... Weiterlesen...
IMAGE Arabische Liga: Israel spielt mit dem Feuer
Sonntag, 23. Juli 2017
Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, warnte in dem Streit um die Sicherheitskontrollen Israel vor Konsequenzen. "Die israelische Regierung spielt mit dem... Weiterlesen...
IMAGE Israel nimmt 25 Palästinenser fest
Sonntag, 23. Juli 2017
Israelische Besatzungssoldaten nahmen in der Nacht 25 Menschen im Westjordanland fest, wie untere anderem die "Jerusalem Post" berichtet. Eine Sprecherin der Besatzungsarmee... Weiterlesen...
IMAGE Papst warnte vor einer Eskalation
Sonntag, 23. Juli 2017
Papst Franziskus warnte vor einer Eskalation des Konflikts. Er verfolge die schweren Spannungen und die Gewalt mit großer Sorge, sagte er nach dem Angelusgebet in Rom. Er fühle... Weiterlesen...
IMAGE Israel ermordet 3 Palästinenser und verletzt 400
Freitag, 21. Juli 2017
In Ostjerusalem und im Westjordanland haben Tausende Palästinenser gegen die israelische Besatzung und dessen Sicherheitsmaßnahmen am Al-Haram Al-Sharif (Edles Heiligtum).... Weiterlesen...
IMAGE Israel beschränkt Zutritt zum Al-Aksa
Freitag, 21. Juli 2017
Israel begrenzt den Zugang zum Al-Haram Al-Sharif für Muslime. Nur Männer über 50 und Frauen jeden Alters sollen vorerst Zutritt zu der heiligen Stätte finden. Hunderte... Weiterlesen...
IMAGE Abbas: Trump müsse sich sofort einmischen
Freitag, 21. Juli 2017
Das israelische Sicherheitskabinett hatte am Freitagmorgen beschlossen, die umstrittenen Metalldetektoren vorerst nicht abzubauen. Abbas habe bei einem Telefongespräch mit dem... Weiterlesen...
IMAGE 50 Verletzte Palästinenser am Al-Haram Al-Scharif
Mittwoch, 19. Juli 2017
Die zweite Nacht in Folge ist vor dem Al-Haram Al-Scharif in Jerusalemer und israelische Besatzungskräfte zusammengestoßen. Die Lage in und um die Altstadt von Jerusalem ist... Weiterlesen...
IMAGE Fatah ruft für Mittwoch zu einem "Tag des Zorns" auf
Mittwoch, 19. Juli 2017
Der Palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah machte Israel verantwortlich für die aktuelle Eskalation in Jerusalem. "Die ganze Welt sollte wissen, dass Israel als... Weiterlesen...
IMAGE Deutschland stoppt wegen Korruptionsaffäre U-Boot-Geschäft mit Israel
Mittwoch, 19. Juli 2017
Die Bundesregierung hat die Unterzeichnung der Absichtserklärung über den Verkauf von drei U-Booten an Israel  gestoppt, berichtet das Portal Ynet. Der Grund sei die... Weiterlesen...
IMAGE Die schlimmste Aggression seit der Besetzung Jerusalems
Montag, 17. Juli 2017
Metalldetektoren an den Zugängen zum Al-Haram Al-Sharif (das edle Heiligtum) sollen künftig die Sicherheit an der Heiligen Stätte in der Jerusalemer Altstadt erhöhen. Ferner... Weiterlesen...
IMAGE Israelische Besatzungsarmee ermordet Palästinenser im Westjordanland
Montag, 17. Juli 2017
Am Sonntag erschossen israelische Besatzungssoldaten im Westjordanland einen Palästinenser, der sie nach "Angaben" der Besatzungsarmee angreifen wollte. Unter Netanyahus... Weiterlesen...

Israelische Demokratie

Israels Entscheidung 4 Ministern der Bewegung der Blockfreien Staaten den Besuch der palästinensischen Gebiete zu verbieten, ist nichts Neues in der herrschenden Mentalität Israels. Die rechtsgerichteten Führer bezeugen vor aller Welt mit täglichen Beweisen ihre niedrige Einstellung Palästinas, ja der ganzen Welt gegenüber. Die ganze Welt sollte mit Israels

Politik konform gehen und deren widersprüchliche Logik zu allen humanitären und anderen internationalen Gesetzen anerkennen.

Das Verbot für 4 Außenminister von Malaysia, Cuba, Indonesien und Bangladesh am 6. August an einem Treffen in Ramallah teilzunehmen, macht klar, dass Israel weiter den Schlüssel zu den palästinensischen Territorien in Händen hält und dort auch der absolute Herrscher sein will. Ungeachtet der Oslo-Abkommen und dem Friedensprozess sind die Palästinenser weit von jeder wie auch immer gearteten Unabhängigkeit entfernt und auch nicht berechtigt Außenminister in ihre Gebiete einzuladen, die von Israel als "umstrittene Gebiete" bezeichnet werden. Das nicht linientreue Komitee zu Palästina war vom palästinensischen Außenminister Dr. Riad Malki eingeladen worden. Unnütz zu erwähnen, dass Israels Verbot eine massive Verletzung international gültiger Gesetze darstellt und Israels recht angeschlagenes Image noch weiter beschädigt.

Es ist nicht überraschend Israels Reaktionen zu erleben, die arroganter gegen fremde Länder gar nicht mehr sein können, nur weil diese nicht mit Israels Besatzerregime und deren Umgang mit dem Humanitären Völkerrecht und den Palästinensern einverstanden sind. Es ist nicht mehr länger ein Geheimnis, dass Israel diese Rechte der Palästinenser in ihrer Gesamtheit verletzt und damit internationales Recht ignoriert. Außenminister zurückzuweisen verletzt nicht nur alle diplomatischen Gepflogenheiten, auch wenn diese Länder keine diplomatischen Beziehungen mit Israel verbindet, es entspricht aber Israels Umgangsformen, wie z.B. mit den türkischen Botschafter in Tel Aviv, der vom israelischen Außenminister wie ein dummer Junge empfangen wurde, als der sich wegen der Opfer auf dem türkischen Schiff nach Gaza im Mai 2010 beschweren wollte.

Die internationale Gemeinschaft zu brüskieren ist für Israel völlig normal und geht an allen international bindenden Gesetzen und Resolutionen der UNO vorbei. Jetzt dreht es sich aber um die Bewegung der Blockfreien Staaten, der nicht Israelkonformen Staaten, die mehr als ein Drittel dieser Welt repräsentieren. Das ist eine neue Steigerung in Israels ganz normaler Arroganz. Die 3. Welt Länder, die Erfahrungen mit dem Niedergang der Kolonialmächte gesammelt haben, können doch niemals mit Israel Expansionismus sympathisieren, ebenso wenig wie mit den analogen Ambitionen der USA. Deswegen haben Länder Asiens, Afrikas, Lateinamerikas auch der UN-Resolution auf ein Ende der zionistischen Okkupation zugestimmt, die auch Palästinas Selbstbestimmung und Staatsbildung beinhaltet. Einige dieser blockfreien, nicht linientreuen, Staaten opponieren auch direkt gegen die Taktiererei der USA, die jede Änderung am Status der Palästinenser verhindern will und damit Israel zu Gefallen ist.

Israel kann auch weiterhin fest mit dem Schutz der USA rechnen, vor allem wenn es gegen die Palästinenser geht. Besonders in Zeiten von Wahlkämpfen, wo Präsidentschaftskandidaten, selbst in der schwächsten Position, um Stimmen und Wahlkampfspenden kämpfen müssen. In diesen Zeiten kommt es auch zu recht eigenartigen, überschwänglichen Reden und Stellungnahmen von Kandidaten, die Israels Aggression und Expansionsplänen entgegenkommen. Das widerspiegelt nur die "eiserne Allianz" zwischen Israel und den USA und macht den US-Wählern mehr als deutlich, dass Israel nicht mehr nur ein entferntes Ziel von US-Interessen ist.

Das ist der wahre Grund hinter dem Schweigen Washingtons zu Israels Entscheidung, den Ministern den Zugang zum Treffen zu verweigern. Gleichwohl, solch ein Verhalten verdient nur höchste Beachtung und Verurteilung.

Kein Wunder also, dass Palästinas Außenminister nicht ruhig bleiben konnte und seinem Zorn über Israels Entscheidung und dem "Schweigen der Amis" zur Behinderung des Treffens der blockfreien Minister in Ramallah deutlich Ausdruck verlieh!

Ungeachtet dieser Aktionen will Israel immer noch die "Insel", die "Oase der Demokratie" im Mittleren Osten sein, während es zeitgleich andere Menschen unterdrückt, deren Land "konfisziert" und mitsamt anderem Eigentum einfach raubt. Traurig mit ansehen zu müssen, dass eine Mehrheit der Israelis diese Politik der rechtsgerichteten Regierung, der Kolonisierung und Unterdrückung anderer Völker unterstützt.

Wie auch immer, Demokratie zeigt sich nicht in Wahlen und Wahlurnen, wenn eine Herrenrasse die anderen Menschen negiert. Demokratische Werte können nicht ihrer Grundprinzipien beraubt werden, die das sind: Freiheit, Gleichheit, Selbstbestimmung und Frieden. Denn das alles wird den Palästinensern verweigert. In einer wirklichen Demokratie sind alle Bürger "vor Gott und dem Gesetz" gleich, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Religion und Kultur.

Die Verweigerung der Reise der 4 Außenminister nach Ramallah ist nur ein weiterer Punkt in einer langen Liste der Maßnahmen zum Schaden der Palästinenser und ein weiterer Punkt in einer langen Liste von UN Resolutionen, die der Verwirklichung warten - seit Jahrzehnten!

11.08.2012
Freunde Palästinas