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| P A L Ä S T I N A H E U T E: | 22.01.2012 |
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Abbas: Israel wäre Schuld bei Scheitern der Gespräche
Israel trägt nach Ansicht von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas allein die Schuld, falls die Gespräche über eine Fortsetzung von Friedensverhandlungen scheitern. "Wie immer gibt es Hindernisse mit der israelischen Seite, mit der israelischen Politik, mit den israelischen Siedlungen". Das sagte Abbas während seines mehrtägigen Russlands-Besuchs am Sonntag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Die Gespräche über die Möglichkeit der Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen hatten Anfang Januar begonnen. Ein viertes Treffen ist für diesen Donnerstag geplant. Die vom Nahost-Quartett (USA, Russland, UN, EU) gesetzte Frist für den Abschluss der Vorgespräche läuft am 26. Januar ab. Falls die Verhandlungen scheiterten, sei das allein Israels Schuld, sagte Abbas. "Wir halten am Verhandlungsweg fest, das ist der einzige Weg zu einer friedlichen Lösung." WAFA, 22.01.2012
Abbas: Netanyahus 21-Punkte Vorschlag ist ohne jeden Sinn Präsident Mahmoud Abbas erklärte, dass das 21-Punkte Programm des israelischen Ministerpräsidenten, während des Vorbereitungstreffens unter der Aufsicht des Nahostquartetts in Jordanien vorgelegt, sinn- und wertlos ist. Abbas sagte in einem Interview mit Russian Today am heutigen Sonntag, "Israels MP sollte nicht skizzieren und verherrlichen." Er sagte, dass seine Reise nach England, Russland und Deutschland Alternativen erbringen soll, wenn das vorbereitende Treffen zwischen Palästinenser und Israelis unter Aufsicht des Nahostquartetts erfolglos bleibt. "Es ist unser Recht, diplomatische Aktivitäten zu entwickeln. Wie auch immer, meine Absichten sind nicht, Israel zu isolieren … Ich will mit Israel koexistieren und ich will Israels Politik und die Siedlungsaktivitäten isolieren," fügte Abbas hinzu. Bezug nehmend auf die Sitzung des Sicherheitsrates am 24. Januar, wo Israels Siedlungspolitik in der Westbank und in Ostjerusalem diskutiert werden soll, meinte Abbas, dass er hoffe, die USA werde keine wichtige Entscheidung durch ein Veto blockieren. "Die USA ist die Weltsupermacht und sollte nicht stur an Israels Seite stehen!" fügte Abbas hinzu. Abbas erwähnte die illegale Verhaftung des Parlamentspräsidenten Palästinas Aziz Dweik und bekräftigte dass diese Verhaftung "ungesetzlich" und im "rechtlichen Untergrund" angesiedelt sei. WAFA, 22.01.2012
Israelisches Militär sperrt Stadt vollständig ab Am heutigen Sonntag schlossen israelische Besatzungstruppen alle 3 Straßenzugänge von Azzoun, einer Kleinstadt östlich von Qalqilia im Norden der Westbank. Damit isolierten sie die Stadt von ihrem Umfeld, so Beobachter vor Ort. Diese berichteten gegenüber WAFA, dass israelisches Militär an den Ortszufahrten stationiert wurde, die das Verlassen und Betreten der Stadt komplett verhinderten. Schon am Samstag fuhren Besatzungstruppen mit Militärfahrzeugen durch die Straßen. WAFA, 22.01.2012
Israelis händigen weitere Ausweisungsbeschlüsse aus Israelische Besatzer händigten am Sonntag 2 Palästinensern in Joreish - südlich von Nablus - den Räumungsbefehl für ihr Land und zur Zerstörung des Brunnens aus - so örtliche Zeugen. Ghassan Daghlas, der offizielle Dokumentarist für Siedleraktivitäten der Palästinensischen Autonomieverwaltung, erklärte gegenüber WAFA, dass die Soldaten den Bewohnern 45 Tage Zeit gaben, diesem Befehl Folge zu leisten. Er berichtete weiter, dass solche Befehle in der letzten Zeit verstärkt von den zionistischen Besatzungsstreitkräften in Orten im Süden von Nablus und im Jordantal ausgegeben werden. WAFA, 22.01.2012
Besatzungssoldaten schießen an einem Kontrollpunkt auf Palästinenser Ein israelischer Soldat schoss am heutigen Sonntag dem Palästinenser Abd Al-Hakim Ghawadreh in den Fuß, während dieser den Qalandia Militärkontrollposten - im Norden Jerusalems - durchschritt. So mehrere Zeugen vor Ort. Israelische Medien behaupteten, dass der Palästinenser, Bewohner des Ortes Bir Al-Basha bei Jenin sei und eine versteckt gehaltene Axt aus seiner Tasche nahm als der Soldat schoß. Zeugen bestritten diese Meldungen und sagten dagegen aus, dass der Besatzungssoldat dem Mann ohne Grund und ohne Vorwarnung in den Fuß geschossen habe. Der Verletzte wurde zur Versorgung in das Hadassah Ein Karim Hospital in Westjerusalem gebracht. Ungeachtet dessen stürmten zionistische Soldaten das Dorf Bir Al-Basha, erklärten es zur militärischen Sperrzone. Das Haus des Besatzungsopfers und anderer Familienmitglieder wurde gestürmt, Einrichtung gezielt zerschlagen und bei allem die geliebten Erinnerungsfotos geschossen. Ghawadrehs Familie sagten, dass ihr Sohn seit ein paar Monaten in psychotherapeutischer Behandlung sei und dort ausgerissen war. WAFA, 22.01.2012
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