Mahmoud Darwich
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Geb. 1942 in dem Dorf al-Barwa nahe von Akka. Es gehörte zu den Dörfern, die nach dem Krieg 1948 von den Israelis dem
Erdboden gleichgemacht wurden. Im noch jugendlichen Alter nahm er am politischen Kampf teil und trat in die israelische
kommunistische Partei ein. Wegen seiner politischen Anschauungen wurde er zu Hausarrest verurteilt. In den Jahren 1961,
1965 und 1967 war er im Gefängnis. So lange wie er in Palästina war, lebte er im Bezirk Galiläa. Einige Zeit arbeitete
er als Journalist. 1971 verließ er Palästina, um in Beirut zu leben. Vom Libanon aus verbreitete sich sein Ruhm und man
nannte ihn den ersten Dichter des Widerstands. Trotz der engen Grenzen, die ihm sein Engangement für die Sache gesetzt hat,
zeichnet sich seine Dichtung durch sich immer wieder erneuernde Schöpfungskraft aus, er bewegt sich in einer Welt mit weit
gestrecktem Horizont und macht so das palästinensische Problem in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zum Problem
des gequälten und verfolgten Menschen, der es ablehnt, sich seinem Schicksal zu beugen, sondern sich mutig dem Kampf stellt
trotz seiner blutenden Wunden. Damit reiht sich Mahmoud Darwich als ebenbürtiger Dichter in die neuzeitliche Weltliteratur ein.
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