IMAGE Künstler rufen Radiohead zum Israel-Boykott auf
Dienstag, 29. August 2017
Zahlreiche Künstler haben an Radiohead appelliert, ein für den Sommer geplantes Konzert in Tel Aviv abzusagen. In einem offenen Brief riefen die Künstler die britische Rockband... Weiterlesen...
IMAGE UNO-Generalsekretär mahnt in Israel Zwei-Staaten-Lösung ein
Dienstag, 29. August 2017
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat bei einem Besuch in Israel vor einer Abkehr von der Zwei-Staaten-Lösung gewarnt. „Ich habe den Traum, dass ich im Heiligen Land zwei... Weiterlesen...
IMAGE Israel zerstört Räume einer EU geförderten Schule im Westjordanland
Samstag, 26. August 2017
Laut Berichten der britischen Zeitung "The Independent" sollten die sechs Stahlkabinen in der Westbank 80 Kindern aus dem Ort Jubbet-Ad-Dhib im Alter zwischen fünf und zehn... Weiterlesen...
IMAGE Palästinenser lehnen alle israelischen Beschränkungen in Al-Aksa ab
Freitag, 28. Juli 2017
Die israelische Besatzung hat erneut den Zugang für Muslime zum Al-Haram Al-Sharim beschränkt. Nur Männer über 50 und Frauen dürften heute die heilige Stätte betreten,... Weiterlesen...
IMAGE Jordanien: Mordanklage gegen Wachmann der israelischen Botschaft
Freitag, 28. Juli 2017
Die jordanische Staatsanwaltschaft hat einen Wachmann der israelischen Botschaft in Amman wegen Mordes angeklagt. Der Mann hatte vor einer Woche zwei Jordanier auf dem Gelände... Weiterlesen...
IMAGE Amnesty International: Israel beschoss friedliche Menschenmenge an
Freitag, 28. Juli 2017
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf den Streitkräften der israelischen Besatzung vor, eine friedliche Menschenmenge mit Blendgranaten, Tränengas und... Weiterlesen...
IMAGE Israel: Die Palästinenser dürfen nicht feiern
Donnerstag, 27. Juli 2017
Bei erneuten Ausschreitungen am Al-Haram Al-Sharif in Jerusalem sind nach Angaben des Roten Halbmondes mindestens 100 Menschen verletzt worden. Als Reaktion auf den Abbau der... Weiterlesen...
IMAGE Israel spielt weiter mit dem Feuer und installiert hochauflösender Kameras
Dienstag, 25. Juli 2017
Nach den Auseindersetzungen in den Letzten Tagen hat die israelische Besatzung die umstrittenen Metalldetektoren an Zugängen zum Al-Haram Al-Sharif (Edles Heiligtum) in Jerusalem... Weiterlesen...
IMAGE UNO drängt auf Lösung vor Freitag
Dienstag, 25. Juli 2017
Der UN-Beauftragte für den Friedensprozess im Nahen Osten, Nikolaj Mladenow, hatte zuvor darauf gedrängt, eine Lösung für den aktuellen Konflikt vor den nächsten... Weiterlesen...
IMAGE Tote in israelischer Botschaft in Jordanien
Montag, 24. Juli 2017
Bei einer Schießerei auf dem Gelände der israelischen Botschaft in Jordanien sind Sicherheitskreisen zufolge zwei Menschen getötet worden. Beide sollen Jordanier sein. Zwei... Weiterlesen...
IMAGE US-Sondergesandter reist nach Israel
Montag, 24. Juli 2017
Nach den schwersten Zusammenstößen zwischen Israelis und Palästinensern seit Jahren schicken die USA einen Spitzendiplomaten in die Region. Der Sondergesandte von US-Präsident... Weiterlesen...
IMAGE Israel installiert neue Überwachungskameras
Sonntag, 23. Juli 2017
Im Streit über Sicherheitskontrollen an der Al-Aksa Moschee in Jerusalem hat die israelische Besatzung neue Überwachungskameras am Eingang zur heiligen Stätte angebracht. Es... Weiterlesen...
IMAGE Arabische Liga: Israel spielt mit dem Feuer
Sonntag, 23. Juli 2017
Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, warnte in dem Streit um die Sicherheitskontrollen Israel vor Konsequenzen. "Die israelische Regierung spielt mit dem... Weiterlesen...
IMAGE Israel nimmt 25 Palästinenser fest
Sonntag, 23. Juli 2017
Israelische Besatzungssoldaten nahmen in der Nacht 25 Menschen im Westjordanland fest, wie untere anderem die "Jerusalem Post" berichtet. Eine Sprecherin der Besatzungsarmee... Weiterlesen...
IMAGE Papst warnte vor einer Eskalation
Sonntag, 23. Juli 2017
Papst Franziskus warnte vor einer Eskalation des Konflikts. Er verfolge die schweren Spannungen und die Gewalt mit großer Sorge, sagte er nach dem Angelusgebet in Rom. Er fühle... Weiterlesen...
IMAGE Israel ermordet 3 Palästinenser und verletzt 400
Freitag, 21. Juli 2017
In Ostjerusalem und im Westjordanland haben Tausende Palästinenser gegen die israelische Besatzung und dessen Sicherheitsmaßnahmen am Al-Haram Al-Sharif (Edles Heiligtum).... Weiterlesen...
IMAGE Israel beschränkt Zutritt zum Al-Aksa
Freitag, 21. Juli 2017
Israel begrenzt den Zugang zum Al-Haram Al-Sharif für Muslime. Nur Männer über 50 und Frauen jeden Alters sollen vorerst Zutritt zu der heiligen Stätte finden. Hunderte... Weiterlesen...
IMAGE Abbas: Trump müsse sich sofort einmischen
Freitag, 21. Juli 2017
Das israelische Sicherheitskabinett hatte am Freitagmorgen beschlossen, die umstrittenen Metalldetektoren vorerst nicht abzubauen. Abbas habe bei einem Telefongespräch mit dem... Weiterlesen...
IMAGE 50 Verletzte Palästinenser am Al-Haram Al-Scharif
Mittwoch, 19. Juli 2017
Die zweite Nacht in Folge ist vor dem Al-Haram Al-Scharif in Jerusalemer und israelische Besatzungskräfte zusammengestoßen. Die Lage in und um die Altstadt von Jerusalem ist... Weiterlesen...
IMAGE Fatah ruft für Mittwoch zu einem "Tag des Zorns" auf
Mittwoch, 19. Juli 2017
Der Palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah machte Israel verantwortlich für die aktuelle Eskalation in Jerusalem. "Die ganze Welt sollte wissen, dass Israel als... Weiterlesen...

Israel muss für seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden

Wir bedauern sehr, dass wir sie wieder und wieder über Übergriffe Israels auf palästinensische Zivilisten informieren müssen. Die Besatzungsmacht ging heute wieder gegen Protestzüge in den besetzten Gebieten und Ostjerusalem vor. Dabei wurde ein junger Palästinenser getötet und mehr als 300 Palästinenser z.T. übel verletzt. Tränengas- und Lärmgranaten, sogar

scharfe Munition, wurden wie üblich auf unbewaffnete, friedlich demonstrierende Zivilisten abgefeuert, die in Erinnerung an den 36. "Tag des Bodens" unterwegs waren.

Im Gazastreifen ermordeten die Besatzer Mahmoud Zaqout (19) nahe dem Grenzübergang Erez und Khan Younis und verwundeten dabei 30 weitere Palästinenser. In der Westbank kam es zu Protesten in Ramallah, in Bethlehem und Al-Khalil und im besetzten Ostjerusalem. Viele Verletzte sind zu beklagen, die Meisten im Raum um den Übergang Qalandiya. Israels Druck auf die Demonstranten an einem solchen Tag, wurde durch die vollständige Beschränkung jeder Bewegungsfreiheit in der Westbank, und noch strenger in Ostjerusalem, erst recht spürbar. Dort wurde der Zutritt für Besucher des Freitagsgebetes auf dem Haram al-Sharif (in der Al-Aqsa Moschee) streng reglementiert.

Ungeachtet aller restriktiven Maßnahmen der Besatzungsmacht, wurden massive Demonstrationen zum "Tag des Bodens" im gesamten besetzten Territorium - einschließlich Ostjerusalem - durchgeführt. Auch im Gazastreifen waren die Protestzüge unterwegs. Besonders muss hier erwähnt werden, fanden die Demonstrationen auch Libanon und Jordanien statt. Solidaritätskundgebungen fanden auch in vielen anderen Ländern auf der Welt statt. Damit wurden Proteste gegen Israels fortgesetzten Landraub und die Forderungen nach der Anerkennung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes manifestiert.

Unter diesen Bedingungen möchten wir ihre Aufmerksamkeit auf ein Kommunique der PLO zum "Tag des Bodens" richten. Darin ging es hauptsächlich um die Bedeutung des Bodens im andauernden Konflikt und dem Recht des palästinensischen Volkes, Gerechtigkeit, Unabhängigkeit und Freiheit in einem lebensfähigen, unabhängigen Palästina, mit Jerusalem als Hauptstadt, zu erleben. Und das in den Grenzen von 1967 - vor der Okkupation durch Israel!

Die zentrale Frage zur Stunde ist Jerusalem. Wir müssen erreichen, dass der Siedlerkonflikt gelöst wird, dass die Stadt als Symbol der religiösen Orte und menschlicher Toleranz bestehen bleibt. Die arabisch-palästinensische Identität muss bestätigt werden und damit die Zurückweisung der ungesetzlichen und provokativen Politik der zionistischen Besatzungsmacht einhergehen. Illegale Siedlungen und Konfiskation (Raub) von mehr und mehr Boden, Ausweisung von Einwohnern, Judaisierung des Stadtbildes und Rassismus im täglichen Leben müssen ein wirkliches Ende finden. Das Kommunique stellt fest, dass die Besatzungsmacht alle palästinensischen Rechte verneint und ihre Politik der Unterminierung einer 2-Staaten-Lösung durch andauernden Siedlungsbau und der Erweiterung vorhandener illegaler Wohngebiete fortführt. Dadurch wird nicht nur Palästina und Israel Schaden nehmen, nein, die gesamte Region und die Welt werden desaströse Konsequenzen ertragen müssen.

Wegen all dieser einzelnen Punkte werden wir die Palästinafrage immer und immer wieder auf die Tagesordnung setzen. Das zentrale Element aller arabisch-israelischen Konflikte muss gelöst werden, um Frieden, Stabilität und Sicherheit in de gesamten Region zu erreichen.

Aber weiter wird die internationale Staatengemeinschaft von der Besatzungsmacht Israel vorgeführt. Seit 20 Jahren wird der Friedensprozess im Mittleren Osten und alle UN-Resolutionen und die arabische Friedensinitiative, die Land für Frieden Prinzipien, die u.a. von zahlreichen US-Präsidenten versprochene 2-Staatenlösung ignoriert. International gültige Gesetze werden problemlos verletzt, nicht nur die 4. Genfer Konvention. Dazu gehört die ausufernde Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten, die einer Besatzungsmacht verboten ist. Das zusammenhängende palästinensische Gebiet wird systematisch zerstückelt, mehr und mehr Land gestohlen und damit die Lebensfähigkeit eines palästinensischen Staates von Anfang an zerstört.

Diese ungesetzlichen und völlig illegalen Unternehmungen der zionistischen Regierung Israels und deren Verbündeten unter den extremistischen Siedlern gehen mit der militärischen Planungen - Gebiete werden zu militärischen Sperrgebieten erklärt und von den Bewohnern geleert - zur weiteren Annexion besetzten Landes einher. Das kostete in 2 Jahren 10% der Westbank und wurde von so genannten Siedlungsaußenposten und Militärstützpunkten zuerst kolonisiert.

Wir rufen deswegen dringend die internationale Staatengemeinschaft auf, auf weitere israelische Bestrebungen dieser Art in der Westbank und Ostjerusalem zu achten. Dann kann nur eine gemeinschaftliche Forderung eine Beendigung dieser Verbrechen etwas erreichen. Internationale Gesetze müssen beachtet werden. Dafür trägt die Staatengemeinschaft Verantwortung, die sie in zahlreichen anderen Fällen gerne wahrnimmt. Diese Nichtbeachtung der Politik Israels führt dazu, dass diese Regierung mit ihrer provokativen und räuberischen Landnahme ungestört weiter die gesamte Region destabilisiert. Frieden und Stabilität werden in weite Ferne gerückt, mit weitreichenden Konsequenzen!

04.04.2012
Freunde Palästinas