IMAGE US-Vizepräsident ist in Palästina und Ägypten nicht willkommen
Samstag, 09. Dezember 2017
In diesem Monat besucht US-Vizepräsident Mike Pence den Nahen Osten. Doch nachdem Donald Trump Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt hat, gehen Pence die Gesprächspartner... Weiterlesen...
IMAGE Israel greift Gaza-Streifen mit Raketen an
Samstag, 09. Dezember 2017
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind laut palästinensischem Gesundheitsministerium zwei Menschen ermordet und 15 weitere verletzt worden. Nachdem die israelischen... Weiterlesen...
IMAGE UN-Sicherheitsrat kritisiert Trumps Entscheidung
Samstag, 09. Dezember 2017
Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats haben die USA geschlossen für die Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump kritisiert. Die Entscheidung, Jerusalem als... Weiterlesen...
IMAGE Israel provotsiert weiter und treibt Siedlungsbau in Jerusalem massiv voran
Samstag, 09. Dezember 2017
Israel plant, den Siedlungsbau in Jerusalem um 14.000 neue Wohneinheiten zu erweitern, nachdem US-Präsident Donald Trump die umstrittene Entscheidung getroffen hat, Jerusalem als... Weiterlesen...
IMAGE Besatzungssoldaten ermorden einen Palästinenser
Freitag, 08. Dezember 2017
Tausende Palästinenser demonstrierten in Jerusalem, im Westjordanland und im Gazastreifen gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald... Weiterlesen...
IMAGE EU-Abgeordnete fordern Entschädigung von Israel
Freitag, 08. Dezember 2017
Mehrere EU-Parlamentarier fordern eine Entschädigungszahlung von Israel für zerstörte Unterkünfte im Westjordanland. Anlass der Forderung ist ein Besuch des israelischen... Weiterlesen...
IMAGE Merkel kritisiert Trumps Jerusalem-Beschluss
Mittwoch, 06. Dezember 2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich von der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA distanziert. "Die Bundesregierung unterstützt diese Haltung nicht, weil... Weiterlesen...
IMAGE PLO warnt USA vor Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels
Dienstag, 05. Dezember 2017
Eine formelle Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA würde nach Ansicht des PLO-Gesandten in Washington “katastrophale Konsequenzen” haben. Eine solche... Weiterlesen...
IMAGE Trump telefonierte mit Netanyahu, Abbas und Jordaniens König
Dienstag, 05. Dezember 2017
Am Dienstag telefonierte Trump mit dem den betroffenen politischen Machthabern im Nahen Osten, nämlich mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und dem... Weiterlesen...
IMAGE Erdogan droht mit Abbruch diplomatischer Beziehungen
Dienstag, 05. Dezember 2017
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die USA bei einer Reihe von Fragen am Dienstag einschließlich der bevorstehenden Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt... Weiterlesen...
IMAGE Gabriel warnt vor gefährlicher Entwicklung
Dienstag, 05. Dezember 2017
Vor der Meldung über Trumps Telefonat mit Abbas hatte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel eine einseitige Anerkennung der USA von Jerusalem als Hauptstadt Israels als „sehr... Weiterlesen...
IMAGE Israel deponiert Giftmüll in Westjordanland
Dienstag, 05. Dezember 2017
Israel unterhält im Westjordanland nach Informationen von Menschenrechtlern mindestens 15 Müllhalden, in denen unter anderem auch Giftmüll entsorgt wird. Damit verstoße die... Weiterlesen...
IMAGE Palästinenser warnen vor Anerkennung Jerusalems als "Israels Hauptstadt"
Sonntag, 03. Dezember 2017
Die Palästinenserführung hat die USA eindringlich vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gewarnt. Präsident Mahmoud Abbas hat laut palästinensischen Medien... Weiterlesen...
IMAGE USA wollen die Palästinenser erpressen
Sonntag, 19. November 2017
Die US-Regierung hat der Palästinensischen Befreiungsorganisation eine Schließung ihres Büros in Washington angedroht. Hintergrund des Streits sind die Versuche der... Weiterlesen...
IMAGE Künstler rufen Radiohead zum Israel-Boykott auf
Dienstag, 29. August 2017
Zahlreiche Künstler haben an Radiohead appelliert, ein für den Sommer geplantes Konzert in Tel Aviv abzusagen. In einem offenen Brief riefen die Künstler die britische Rockband... Weiterlesen...
IMAGE UNO-Generalsekretär mahnt in Israel Zwei-Staaten-Lösung ein
Dienstag, 29. August 2017
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat bei einem Besuch in Israel vor einer Abkehr von der Zwei-Staaten-Lösung gewarnt. „Ich habe den Traum, dass ich im Heiligen Land zwei... Weiterlesen...
IMAGE Israel zerstört Räume einer EU geförderten Schule im Westjordanland
Samstag, 26. August 2017
Laut Berichten der britischen Zeitung "The Independent" sollten die sechs Stahlkabinen in der Westbank 80 Kindern aus dem Ort Jubbet-Ad-Dhib im Alter zwischen fünf und zehn... Weiterlesen...
IMAGE Palästinenser lehnen alle israelischen Beschränkungen in Al-Aksa ab
Freitag, 28. Juli 2017
Die israelische Besatzung hat erneut den Zugang für Muslime zum Al-Haram Al-Sharim beschränkt. Nur Männer über 50 und Frauen dürften heute die heilige Stätte betreten,... Weiterlesen...
IMAGE Jordanien: Mordanklage gegen Wachmann der israelischen Botschaft
Freitag, 28. Juli 2017
Die jordanische Staatsanwaltschaft hat einen Wachmann der israelischen Botschaft in Amman wegen Mordes angeklagt. Der Mann hatte vor einer Woche zwei Jordanier auf dem Gelände... Weiterlesen...
IMAGE Amnesty International: Israel beschoss friedliche Menschenmenge an
Freitag, 28. Juli 2017
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf den Streitkräften der israelischen Besatzung vor, eine friedliche Menschenmenge mit Blendgranaten, Tränengas und... Weiterlesen...

Israel muss für seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden

Wir bedauern sehr, dass wir sie wieder und wieder über Übergriffe Israels auf palästinensische Zivilisten informieren müssen. Die Besatzungsmacht ging heute wieder gegen Protestzüge in den besetzten Gebieten und Ostjerusalem vor. Dabei wurde ein junger Palästinenser getötet und mehr als 300 Palästinenser z.T. übel verletzt. Tränengas- und Lärmgranaten, sogar

scharfe Munition, wurden wie üblich auf unbewaffnete, friedlich demonstrierende Zivilisten abgefeuert, die in Erinnerung an den 36. "Tag des Bodens" unterwegs waren.

Im Gazastreifen ermordeten die Besatzer Mahmoud Zaqout (19) nahe dem Grenzübergang Erez und Khan Younis und verwundeten dabei 30 weitere Palästinenser. In der Westbank kam es zu Protesten in Ramallah, in Bethlehem und Al-Khalil und im besetzten Ostjerusalem. Viele Verletzte sind zu beklagen, die Meisten im Raum um den Übergang Qalandiya. Israels Druck auf die Demonstranten an einem solchen Tag, wurde durch die vollständige Beschränkung jeder Bewegungsfreiheit in der Westbank, und noch strenger in Ostjerusalem, erst recht spürbar. Dort wurde der Zutritt für Besucher des Freitagsgebetes auf dem Haram al-Sharif (in der Al-Aqsa Moschee) streng reglementiert.

Ungeachtet aller restriktiven Maßnahmen der Besatzungsmacht, wurden massive Demonstrationen zum "Tag des Bodens" im gesamten besetzten Territorium - einschließlich Ostjerusalem - durchgeführt. Auch im Gazastreifen waren die Protestzüge unterwegs. Besonders muss hier erwähnt werden, fanden die Demonstrationen auch Libanon und Jordanien statt. Solidaritätskundgebungen fanden auch in vielen anderen Ländern auf der Welt statt. Damit wurden Proteste gegen Israels fortgesetzten Landraub und die Forderungen nach der Anerkennung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes manifestiert.

Unter diesen Bedingungen möchten wir ihre Aufmerksamkeit auf ein Kommunique der PLO zum "Tag des Bodens" richten. Darin ging es hauptsächlich um die Bedeutung des Bodens im andauernden Konflikt und dem Recht des palästinensischen Volkes, Gerechtigkeit, Unabhängigkeit und Freiheit in einem lebensfähigen, unabhängigen Palästina, mit Jerusalem als Hauptstadt, zu erleben. Und das in den Grenzen von 1967 - vor der Okkupation durch Israel!

Die zentrale Frage zur Stunde ist Jerusalem. Wir müssen erreichen, dass der Siedlerkonflikt gelöst wird, dass die Stadt als Symbol der religiösen Orte und menschlicher Toleranz bestehen bleibt. Die arabisch-palästinensische Identität muss bestätigt werden und damit die Zurückweisung der ungesetzlichen und provokativen Politik der zionistischen Besatzungsmacht einhergehen. Illegale Siedlungen und Konfiskation (Raub) von mehr und mehr Boden, Ausweisung von Einwohnern, Judaisierung des Stadtbildes und Rassismus im täglichen Leben müssen ein wirkliches Ende finden. Das Kommunique stellt fest, dass die Besatzungsmacht alle palästinensischen Rechte verneint und ihre Politik der Unterminierung einer 2-Staaten-Lösung durch andauernden Siedlungsbau und der Erweiterung vorhandener illegaler Wohngebiete fortführt. Dadurch wird nicht nur Palästina und Israel Schaden nehmen, nein, die gesamte Region und die Welt werden desaströse Konsequenzen ertragen müssen.

Wegen all dieser einzelnen Punkte werden wir die Palästinafrage immer und immer wieder auf die Tagesordnung setzen. Das zentrale Element aller arabisch-israelischen Konflikte muss gelöst werden, um Frieden, Stabilität und Sicherheit in de gesamten Region zu erreichen.

Aber weiter wird die internationale Staatengemeinschaft von der Besatzungsmacht Israel vorgeführt. Seit 20 Jahren wird der Friedensprozess im Mittleren Osten und alle UN-Resolutionen und die arabische Friedensinitiative, die Land für Frieden Prinzipien, die u.a. von zahlreichen US-Präsidenten versprochene 2-Staatenlösung ignoriert. International gültige Gesetze werden problemlos verletzt, nicht nur die 4. Genfer Konvention. Dazu gehört die ausufernde Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten, die einer Besatzungsmacht verboten ist. Das zusammenhängende palästinensische Gebiet wird systematisch zerstückelt, mehr und mehr Land gestohlen und damit die Lebensfähigkeit eines palästinensischen Staates von Anfang an zerstört.

Diese ungesetzlichen und völlig illegalen Unternehmungen der zionistischen Regierung Israels und deren Verbündeten unter den extremistischen Siedlern gehen mit der militärischen Planungen - Gebiete werden zu militärischen Sperrgebieten erklärt und von den Bewohnern geleert - zur weiteren Annexion besetzten Landes einher. Das kostete in 2 Jahren 10% der Westbank und wurde von so genannten Siedlungsaußenposten und Militärstützpunkten zuerst kolonisiert.

Wir rufen deswegen dringend die internationale Staatengemeinschaft auf, auf weitere israelische Bestrebungen dieser Art in der Westbank und Ostjerusalem zu achten. Dann kann nur eine gemeinschaftliche Forderung eine Beendigung dieser Verbrechen etwas erreichen. Internationale Gesetze müssen beachtet werden. Dafür trägt die Staatengemeinschaft Verantwortung, die sie in zahlreichen anderen Fällen gerne wahrnimmt. Diese Nichtbeachtung der Politik Israels führt dazu, dass diese Regierung mit ihrer provokativen und räuberischen Landnahme ungestört weiter die gesamte Region destabilisiert. Frieden und Stabilität werden in weite Ferne gerückt, mit weitreichenden Konsequenzen!

04.04.2012
Freunde Palästinas