IMAGE UNO verteidigt Mitarbeiter gegen Vorwürfe aus Israel
Sonntag, 14. August 2016
Das UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) hat einen seiner Mitarbeiter gegen Vorwürfe Israels verteidigt, er habe die Hamas im Gazastreifen unterstützt. Israel hatte Waheed Borsh im... Weiterlesen...
IMAGE Israel will mehr palästinensisches Land für Siedler beschlagnahmen
Samstag, 13. August 2016
Die israelische Regierung will nach Angaben von Aktivisten Grundstücke im Westjordanland beschlagnahmen und dort Wohnraum für Bewohner einer illegalen Siedlung schaffen. Auf... Weiterlesen...
IMAGE EU fordert Israel zu Abriss-Stopp im Westjordanland auf
Samstag, 13. August 2016
Die Europäische Union hat Israel aufgefordert, keine palästinensischen Gebäude mehr zu zerstören. Die Abrissaktionen im Westjordanland verstiessen gegen die Regeln des... Weiterlesen...
IMAGE Israel gegen UN-Entwicklungshelfer in Gaza
Mittwoch, 10. August 2016
Israel hat erneut einen palästinensischen Mitarbeiter einer internationalen Hilfsorganisation im Gazastreifen festgenommen. Der Ingenieur soll für das UN-Entwicklungsprogramm... Weiterlesen...
IMAGE Israel zerstört Häuser von Palästinensern im Westjordanland
Mittwoch, 10. August 2016
Israel hat am Dienstag im Westjordanland mehrere Gebäude von Palästinensern zerstört. In einem Dorf nahe Hebron seien fünf Wohnbaracken demoliert worden, teilte das Büro des... Weiterlesen...
IMAGE Israel: Einreiseverbot für BDS-Aktivisten
Dienstag, 09. August 2016
Israels Regierung will in Zukunft ausländischen Aktivisten, die für einen Boykott gegen Israel eintreten, die Einreise verweigern. «Wer Israel isolieren will, soll nicht... Weiterlesen...
IMAGE Palästinenser in israelischer Haft im Hungerstreik
Sonntag, 07. August 2016
In israelischen Gefängnissen befinden sich derzeit mehr als 400 Palästinenser im Hungerstreik. Wie die palästinensische Organisation Prisoners Club erklärte, traten am Freitag... Weiterlesen...
IMAGE Menschenrechtsgruppen verurteilten Israel
Sonntag, 07. August 2016
Das israelische Parlament hat mit großer Mehrheit Gefängnisstrafen für palästinensische Kinder ab zwölf Jahren eingeführt. Nationale und internationale Menschenrechtsgruppen... Weiterlesen...
IMAGE Bilal Kayed: Lieber sterbe ich, als meine Rechte aufzugeben
Mittwoch, 03. August 2016
Bilal Kayed, der von israelischen Behörden festgenommen wurde und sich ohne Anklage in Haft befindet, hat geschworen, den mittlerweile fast 50 Tage währenden Hungerstreik... Weiterlesen...
IMAGE Rio: Israel hält Sportausrüstung der Palästinenser fest
Sonntag, 31. Juli 2016
Die Sportausrüstung der palästinischen Mannschaft hängt kurz vor Olympia im Zoll der israelischen Besatzung fest. Der Delegationsleiter bittet um Hilfe, es gibt erste... Weiterlesen...
Stille Landnahme
Freitag, 12. Februar 2016
Israelische Menschenrechtler werfen der dortigen Regierung vor, den Siedlungsbau voranzutreiben. Frühlingsblumen sprießen aus felsigem Grund, ein paar Hirten treiben ihre Ziegen die Hügel hinauf,... Weiterlesen...
Knesset verbannt arabische Abgeordnete
Freitag, 12. Februar 2016
Aiman Odeh, Fraktionschef der Vereinten Liste, ein Bündnis arabisch-israelischer Parteien in der Knesset, war bei dem Treffen nicht dabei, das unter jüdischen Parlamentskollegen einen empörten... Weiterlesen...
Baut nicht jüdische Gemeinden über dem Schutt von Beduinendörfern
Montag, 01. Februar 2016
Ein Brief an Prime Minister Netanjahu: baut nicht jüdische Gemeinden über dem Schutt von Beduinendörfern Das letzte rechtliche Hindernis, das die unmittelbare Vertreibung der Beduinen von ... Weiterlesen...
IMAGE Presseerklärung der Delegation des Europäischen Parlaments für Beziehungen mit Palästina
Sonntag, 21. Februar 2016
Nach einem viertägigen offiziellen Besuch drückte die Delegation des Europäischen Parlaments für Beziehungen mit Palästina ihre Bestürzung über die sich verschlimmernde... Weiterlesen...
IMAGE Israelischer Oberrabbiner ruft zum Mord auf – 21.1. 16
Montag, 01. Februar 2016
Über Lilian Rosengarten (Auschwitz-Überlebende) Wir dürfen einem Palästinenser  nicht erlauben zu überleben, nachdem er verhaftet wurde.   Wenn man ihn leben  lässt und... Weiterlesen...
IMAGE UNO sieht im Westjordanland 17'000 Bauten vom Abriss bedroht
Montag, 07. September 2015
Tausende Gebäude palästinensischer Einwohner im von Israel kontrollierten Teil des Westjordanlands sind nach Angaben der UNO vom Abriss bedroht. Insgesamt sind laut dem UNO-Amt... Weiterlesen...

Die Palästinenser geben nicht auf (I)

45 Jahren ertragen die Palästinenser unterschiedlichste Formen der Unterdrückung durch Israels Gesetzgebung. Jede Form des Widerstandes gegen die Besatzer wurde ausprobiert. Kein Zweifel, die uneingeschränkte westlich Unterstützung Israels ermöglichte diese jahrzehntelange Besatzungszeit. Israel nutze diesen Schutzschirm, um seine Okkupation in irreversible

Fakten umzuwandeln. Es wurden Siedlerkolonien in den besetzten Gebieten errichtet und der demographische Faktor begann sich wunschgemäß zu verändern. Mehr als eine halbe Million Juden - Einwanderer aus der ganzen Welt - wurden in die palästinensischen Territorien implantiert. Solche Tatsachen beweisen die rücksichtslose Verletzung der 4. Genfer Konvention und aller UN-Resolutionen und sollten umgehend von der internationalen Staatengemeinschaft rückgängig gemacht werden.

Seit 45 Jahren betreibt Israel eine Politik der Verzögerungstaktiken, um nur nicht von den besetzten Gebieten abziehen zu müssen. Dazu wird behauptet, dass dies "umstrittene" Gebiete seien und keine "besetzten" Gebiete. Das kann nur funktionieren, weil diese wahnsinnige Logik von dem US-Versprechen gedeckt wird, die Okkupation und Expansion voll zu unterstützen.

Die US Administration, der Kongress und Neokonservative, die als unverbrüchliche Bundesgenossen der Israel-Lobby in Washington gelten, übernahmen schon früh diese Logik. Damit war der Niedergang des palästinensischen Volkes besiegelt. Befremdlich hörte sich die Erklärung Obamas an, der den Friedenswillen von Präsident Mahmoud Abbas anzweifelte. Mag sein, dass diese Erklärung, die im beginnenden Wahlkampf Sinn macht und die Israel-Lobby beruhigen sollte, nicht die wahre Meinung Obamas widerspiegelt. Es ist aber mehr als bedauerlich, die palästinensischen Opfer mit den israelischen Okkupanten und Unterdrückern gleichzusetzen. Solche Logik (oder doch besser Lügen) hat sehr kurze Beine und wird nicht lange Bestand haben. Die USA sollte zu ihren sehr oft erklärten Prinzipien von Demokratie und Menschenrechten zurückkehren und ungeachtet möglicher Konsequenzen für die Wahlen, kein Blatt vor den Mund nehmen.

Was ist eigentlich falsch, wenn Präsident Abbas ein Siedlungsstopp fordert, bevor er an den Verhandlungstisch mit den Besatzern und Aggressoren zurückkehrt? Was ist falsch, wenn Abbas einen Staat in den Grenzen von 1967 für sein Volk haben will, der dann auch nur noch 22% des historischen Palästinas ausmacht? Und was ist falsch, Israel zu fragen, ob es sich nicht aus den besetzten Gebieten zurückziehen will, aus den von Israel als "umstrittene Territorien" bezeichneten Gebieten? Eine andere große Frage ist die nach den Finanzquellen der Siedlungen und woher diese stammen.

Den Opfern eines bösartigen Aggressors oder eines grausamen Diktators zu helfen ist in der internationalen Verantwortung. So heißt es wenigstens, wenn es um viele Länder im Mittleren Osten oder anderen Teilen der Welt geht. All diese Prinzipien sind plötzlich obsolet, wenn es um die Menschenrechte der Palästinenser und deren Los geht. Es gibt eindeutige Beweise, dass in der Welt mit doppelten Standards regiert wird! Nicht nur durch die USA und deren Alliierten, die jeden Versuch abblocken, Palästina mehr als ein minderen Status in der UN zuzugestehen.

Palästina wird sich weder durch finanzielle Blockaden noch durch materiellen Druck oder sogar Morde einschüchtern lassen. Die Palästinenser werden weiter ihren Weg durch die Instanzen der UN gehen, um ihren Status als Staat zu bekommen, wenn auch nicht als Vollmitglied der UNO. Wir leben in einer sich schnell ändernden Welt und der imperialistische Geist von Eroberung und Unterjochung sollte eigentlich durch den Geist demokratischer Logik und Toleranz und friedlicher Koexistenz ersetzt worden sein. Der "Wind des Wandels" wird auch durch den Mittleren Osten wehen und niemand kann sagen was wann sein wird. Aber zuerst sollten Hass und Furcht aus der Mentalität der Völker verschwinden!

08.08.2012
Freunde Palästinas