Die palästinensische Flüchtlinge
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Wer heißt Flüchtling? Flüchtling, eine Person, die sich außerhalb des Landes ihrer Nationalität aufhält und nicht willens oder in der Lage ist, den Schutz dieses Landes in Anspruch zu nehmen aufgrund einer wohlbegründeten Angst vor Verfolgung wegen ihrer ethnischen, religiösen nationalen oder sozialen Zugehörigkeit oder wegen ihrer politischen Meinung. So definierte die Genfer Flüchtlingskonvention den Flüchtling. (Quelle: Genfer Flüchtlingskonvention) Warum gibt es palästinensische Flüchtlinge? 1947 lebten 1,4 Millionen Palästinenser im Land. Durch die Gründung des Staates Israel 1948 wurden 804.766 Personen zu Flüchtlingen infolge einer Reihe von Massakern und Terroranschlägen, die durch die verschiedenen zionistischen Gruppierungen durchgeführt wurden.
Dazu kommen die Flüchtlinge, die in Israel und in den übrigen Ländern dieser Welt. Dabei dürfen wir nicht vergessen das nicht alle Flüchtlinge bei der UNRWA registriert sind.
Die Flüchtlingslager :(Quelle: UNRWA) Mehr als ein Drittel der Flüchtlinge leben in 59 von der UNRWA betreuten Lagern in Libanon, Jordanien, Syrien, Westbank und Gaza.
Woher nehmen die Palästinenser das Recht auf ihre Rückkehr? Am 9. Dezember 1948 verabschiedete die Vollversammlung die Resolution 194, die den palästinensischen Flüchtlingen das Rückkehrrecht gibt und eine Entschädigung für die Flüchtlinge fordert. Seither wurde das Recht in jedem Jahr durch mehr als 110 Beschlüsse wie z. B. die UN-Resolution 302 von 1967, die SR-Resolution 242 von 1967 und die UN-Resolution 3236 von 1974 bekräftigt. Das Menschenrechtskonvention gibt den palästinensischen Flüchtlingen das Rückkehrrecht in ihre Heimat im Artikel 13:1) Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Wohnsitz frei zu wählen. 2) Jeder hat das Recht, jedes Land einschließlich seines eigenen zu verlassen und in sein Land zurückzukehren. |