Freunde Palästinas in Halle appellieren an alle Mitbürger
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Die Situation der Palästinenser in den vom Staat Israel okkupierten Gebieten hat sich auf dramatische
Weise verschlechtert. Hunger und Furcht bestimmen das Alltagsleben in dem von Israel besetzten Territorium
ebenso wie in den belagerten Autonomiegebieten. Die Regierenden in Israel und ihre Verbündeten in den USA versuchen, die Verantwortung dafür allein der palästinensischen Führung zuzuschreiben. In politischen Erklärungen und in den hiesigen Medien ist viel von Gewalt und Terror die Rede, aber kaum von der alltäglichen gewaltsamen Behinderung des zivilen Lebens der Palästinenser durch die israelischen Soldaten und Siedler, kaum von den Todesschwadronen in Hubschraubern der israelischen Armee, kaum von den Panzerangriffen auf palästinensische Flüchtlingslager und kaum von den Flügen der F16-Bomber gegen palästinensische Städte. Über Gewalt und Terror wird aber anschaulich berichtet, wenn palästinensische Kinder Steine werfen, wenn befestigte israelische Siedlungen aus der Ferne mit Maschinenpistolen und selbst gebastelten Mörsern beschossen werden, wenn Palästinenser selbstmörderische Verzweiflungstaten begehen. Für die von Dschihad und Hamas organisierten Attentate wird die palästinensische Autonomiebehörde verantwortlich gemacht - die Terrorakte der jüdischen Siedler werden, wenn überhaupt, als private Ausschreitungen gewertet. Politiker und Medien in Deutschland schweigen, wenn die israelische Regierung gegen Völkerrecht und Menschenrechte verstößt. Neutralität wird gewahrt gegenüber dem Täter, der mächtigen Wirtschafts- und Militärmacht Israel, und seinem Opfer, der verarmten, wehrlosen Bevölkerung Palästinas. Der israelische Ministerpräsident Scharon wird als Ehrengast empfangen, während gegen ihn in Belgien wegen begangener Kriegsverbrechen ermittelt wird. Wir appellieren an Sie:
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