Eine Tote und drei Verletzte bei Messerattacke

Bei einem Messerangriff in Tel Aviv ist ein israelischer Besatzungssoldat lebensgefährlich verletzt worden. Der palästinensische Angreifer habe am Montag mehrfach auf ihn eingestochen und sei dann festgenommen worden, teilte ein israelischer Polizeisprecher mit. Man gehe von einem Anschlag aus. Der 18-jährige Angreifer stamme aus Nablus im nördlichen Westjordanland und halte sich ohne Genehmigung in Israel auf.

Auch im südlichen Westjordanland wurde am Montagnachmittag einen israelischen Siedler getötet. Zwei weitere Siedler wurden nach Medienberichten verletzt. Wie die Jerusalem Post auf ihrer Internetseite berichtet, habe ein Palästinenser die Siedler am Eingang einer Siedlung "Alon Schwut" südwestlich von Jerusalem angegriffen. Der Angreifer sei er von einem Wachmann der Siedlung niedergeschossen worden.

In den vergangenen Wochen hatten Palästinenser dreimal mit Autos Siedlern gerammt. Bei Unruhen im Norden Israels ermordeten israelische Polizisten in der Nacht zum Samstag kaltblütig einen 22-jährigen israelischen Araber. Die Vorfälle nährten die Furcht vor einem neuen Palästinenseraufstand gegen die israelische Besatzung.