Israel übt Vergeltung

Als Vergeltung für den Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem, bei dem vier Menschen getötet wurden, hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Zerstörung der Häuser der beiden Täter angeordnet. Die Entscheidung fiel nach einer Sitzung seines Sicherheitskabinetts.

Die Maßnahme solle „die Sicherheit im Land stärken“, teilte Netanjahu via Twitter mit. Man werde mit größerer Härte gegen jene vorgehen, die zu "Terrorangriffen" anstachelten, sagt Netanjahu.

Das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte wie auch Amnesty International hatten Israels Regierung zuvor noch vor derartigen Hauszerstörungen als Reaktion auf den Anschlag gewarnt. Dies leiste einer Eskalation der Gewalt Vorschub und verstoße gegen Völkerrecht.