Israel wirbt darum, eine Synagoge auf den Al-Aqsa -Gelände zu eröffnen

Die Israelis sind dabei,  die Tankaziya-Schule die innerhalb des Al-Aqsa-Moschee –Gelände liegt, in eine Synagoge umzuwandeln. Die israelischen Behörden verwandelten die Schule für Soldaten in eine Synagoge  und eine andere Stelle 1969 für die israelische Grenzpolizei.

In einem dringenden Brief  an die Jerusalemer Distrikt-Polizei drängte der Anwalt Aviad Visoly, Chef der (jüd.)Tempelberg-Koalition dahin, dass den (jüd.) Tempelberg Organisationen erlaubt werde, die Tankaziya-Schule  zu betreten, indem er behauptet, es sei eine Synagoge und für Juden eine heilige Stätte.

Wie berichtet wird, schrieb Visoly den Brief, nachdem ihm am Sonntag der Zutritt zur Al-Aqsa-Moschee verweigert wurde.

Der Anwalt behauptete, dass das Tankaziya-Gebäude eine einzigartige  jüdische Synagoge sei, da es die einzige  heilige Stätte in der Welt sei, die innerhalb der Grenzen des „Tempelberges“ steht.

Unterdessen hat der Vorsitzende der Al-Aqsa-Stiftung Amir Al-Khatib vor einem Nachspiel eines solchen Schrittes gewarnt.

„Wie sollen wir die häufigen Anträge  und Gesuche Israels verstehen, dass ein Teil der Al-Aqsa-Moschee in eine jüdische Synagoge umgewandelt werden soll, nachdem sie widerrechtlich durch die israelische Besatzung  angeeignet  und in einen militärischen Standort und zeitweise in eine Synagoge verwandelt wird?“ sagte er.

Er rief die betroffenen Parteien auf, damit sie sofort einschreiten und solch gefährlichen Plänen entgegen wirken können.

(dt. Ellen Rohlfs)