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  Freunde Palästinas   
FP: Indirekte oder direkte Gespräche sind nicht das Problem
Israels MP Netanyahu hat wieder einmal die passende Ausrede (Entschuldigung) gefunden, um die "indirekten Gespräche" nicht weiterführen zu müssen. Die beiden Parteien sind Nachbarn, warum redet man nicht direkt miteinander? Und warum wird ein US-Vermittler benötigt? Direkte Gespräche zwischen Palästinensern und Israelis sind doch viel sinnvoller, zeitsparend und auch von den Fahrkosten wesentlich effektiver. Das zeigt doch nur, dass Israels MP trickreich genug ist, ein Friedensabkommen mit den Palästinensern zu verhindern, während die Palästinenser immer das direkte Gespräch bei Verhandlungen angestrebt haben. Die neueste israelische Version wurde umgehend von der US-Regierung übernommen und den Palästinensern, verbunden mit dem üblichen "direkten" Druck, übermittelt. Das ist das übliche, seit Jahrzehnten praktizierte Verfahren, die Palästinenser in die Ecke der "Verweigerer" zu drängen.

In Wirklichkeit haben die Palästinenser in zahllosen Verhandlungsrunden ihre Erfahrungen mit Israel gemacht. Seit 1991 und 1993 in Madrid und Oslo haben Verhandlungsergebnisse einen unschönen Geschmack hinterlassen und zeugten von erfolglosen Gesprächsrunden mit Israel. Wie kann palästinensisches Wirken bei Verhandlungen an Kraft und Erfolg gewinnen, während Israel in den "Verhandlungspausen" und dazwischen [.....mehr dazu](25.07.2010)

FP: Wer hält Israels illegale Politik auf?
Wieder einmal müssen wir mit Nachdruck auf die Verstärkung aller Unternehmungen zum Erreichen eines gerechten und dauerhaften Friedens im Mittleren Osten bestehen. Wieder einmal möchten wir ihre Aufmerksamkeit auf die andauernde Besatzungspolitik Israels, auf die ungesetzliche Kolonisierungsvorhaben in den besetzten palästinensischen Gebieten lenken. Und vor Allem auf die permanente Änderung der Bevölkerungszusammensetzung in Ostjerusalem, durch Ausdehnung jüdischer Siedlungen, Abriss von Wohnhäusern der Palästinenser und der Ausweisung der palästinensischen Bewohner aus ihren angestammten Wohngebieten.

Wie Sie wissen müssen, suchen viele palästinensische Familien Unterkünfte, nachdem die israelischen Besatzer ihre Häuser am 13.7.2010 im besetzten Ostjerusalem unter dubiosen Vorwänden eingerissen hatten. So geschehen in Al-Shayah, dem an Al-Sawahreh angrenzenden Stadtteil Ostjerusalems. Das Haus der Familie Inam Al-Tawil wurde 1996 gebaut und war bis heute nicht vollständig fertig. Diese illegale Zerstörung wurde ohne jede Vorwarnung oder einer "amtlichen" Verfügung [.....mehr dazu](18.07.2010)


   Wer trägt die Verantwortung?
Pressemitteilung:
Isralische Besatzung demoliert die Wasser-Infrastruktur in Al-Baqa'a Tal






Zum 3. Mal in zwölf Tagen führte israelische Grenzpolizei Zerstörungen im al-Baqaa-Tal aus, einem fruchtbaren Tal, das für Landwirtschaft benützt wird. Es liegt nordöstlich von Hebron an der Straße 60. Am 19.Juli hat die israelische Grenzpolizei mit Hilfe angeheuerter Arbeiter, die schwere Maschinen benützten, eine Zisterne zerstört und Bewässerungsschläuche auf 6 Dunum Gemüsefeldern entfernt.

Die israelische Grenzpolizei und Leiharbeiter zerstörten zunächst die Regenwasserzisterne. Grenzpolizei und die Arbeiter gingen dann zu den Gemüsefeldern und entfernten alle Berieselungsschläuche. Die israelische Grenzpolizei benützte Knallgranaten, um die palästinensischen Besitzer und Bewohner zu vertreiben, die sich am Ort der Zerstörungen eingefunden haben. Sanitäter kamen und untersuchten die beiden Frauen, die von den Knallgranaten beeinträchtig wurden. Eine Frau musste von der Ambulanz mitgenommen werden.


CPT-Hebron (Christian Peace Team), 25.07.2010
(dt. Ellen Rohlfs ER)

   Meinungen
Jihad el-Khazen: Yasser Arafat hatte Recht
Vergesst es! Mit dieser israelischen Regierung und solchen Israelis wird es keinen Frieden geben. Netanyahus Regierungsmannschaft [.....mehr dazu](25.07.2010)

Jihad el-Khazen: Israels Schwanz wedelt mit dem US-Hund
Diplomaten und Anwälte für internationales Recht trafen sich letzten Monat in Kampala und vereinbarten, den internationalen [.....mehr dazu](25.07.2010)

Hans-Christian Rößler: Der Quickie mit "Dudu" erregt ganz Israel
Die junge Frau habe ihn auf der Straße auf sein Motorrad angesprochen. Bald hätten beide festgestellt, dass ihr [.....mehr dazu](25.07.2010)

EI-Bericht: Wasserbeschränkungen in der besetzten Westbank
Der schlechteste Ort in der besetzten Westbank bez. Wasser und sanitäre Einrichtungen ist ein von Israel kontrollierter [.....mehr dazu](25.07.2010)

Amira Hass: Die Gehirntumor-Methode
Die Frau sah den jungen Mann vor sich an, als ob er ein seltenes Museumstück wäre. Er kam alleine aus dem Gazastreifen [.....mehr dazu](25.07.2010)

Gideon Levy: Es geht dich an
Dieser Artikel ist nicht für jeden. Nationalisten, Rassisten und Fans von Militarismus und Faschismus können weiter [.....mehr dazu](25.07.2010)

Akiva Eldar: Ich werde keine Loyalität erklären
Warum fordert die Regierung nur von jenen, die die Staatsbürgerschaft erwerben wollen, dass sie ihre Loyalität [.....mehr dazu](25.07.2010)

Uri Avnery: Rosemaries Baby
SEIT ICH in meiner Kindheit den Aufstieg der Nazis in Deutschland miterlebte, juckt meine Nase jedes Mal, wenn ich etwas [.....mehr dazu](25.07.2010)




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Die Entwicklung der israelischen Siedlungen



Hinter der Mauer
immer noch
Von Ellen Rohlfs



PALESTINE ON MY MIND
Von Günter Schenk



Neturei Karta






Jews for Justice for Palestinians



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