IMAGE UN verurteilen Israel und fordern Schutzmaßnahmen für Palästinenser
Donnerstag, 14. Juni 2018
Trotz scharfen Protests der USA hat die UN-Vollversammlung Israel per Resolution dazu aufgefordert, die Gewalt gegen palästinensische Demonstranten im Gazastreifen einzustellen.... Weiterlesen...
IMAGE Gaza: Soldaten der israelischen Besatzung ermorden vier Palästinenser
Freitag, 08. Juni 2018
Tausende Palästinenser im Gazastreifen sind erneut an den Grenzzaun gezogen, wo die Soldaten der israelischen Besatzung mit scharfer Munition und Tränengas gegen die... Weiterlesen...
IMAGE Israel ermordet 21-jährige Sanitäterin
Samstag, 02. Juni 2018
Die 21- jährige freiwillige Sanitäterin Razan al-Najar ist am Freitag von der israelischen Besatzung ermordet worden. Diese hatten sie auf Brusthöhe getroffen. Laut Angaben des... Weiterlesen...
IMAGE USA stehen alleine im Sicherheitsrat
Samstag, 02. Juni 2018
Im UN-Sicherheitsrat sind gleich zwei Nahost-Resolutionen gescheitert. Zunächst legten die USA bei einer Sitzung ihr Veto gegen einen von Kuwait eingebrachten Resolutionsentwurf... Weiterlesen...
IMAGE NAKBA-Tag: Besatzungssoldaten ermorden mindestens 55 Palästinenser, darunter sieben Kinder
Montag, 14. Mai 2018
Am 70. NAKBA-Tag habe die israelischen Besatzungssoldaten im Gazastreifen sind nach den jüngsten Angaben der palästinensischen Behörden mindestens 55 Palästinenser, darunter... Weiterlesen...
IMAGE 6. Marsch der Rückkehr: Besatzungssoldaten verletzten mehr als 1143 Palästinenser
Freitag, 04. Mai 2018
Bei erneuten Konfrontationen mit den Soldaten der israelischen Besatzung sind im Gazastreifen zahlreiche Palästinenser verletzt worden. Insgesamt wurden nach Angaben des... Weiterlesen...
IMAGE 5. Marsch der Rückkehr: Besatzungssoldaten ermorden drei Palästinenser
Freitag, 27. April 2018
Es ist der fünfte Freitag in Folge. 45 Palästinenser wurden in vier Wochen von den isralischen Scharfschützen ermordet. Mehr als 5500 seien verletzt worden. Vier Kinder seien... Weiterlesen...
IMAGE Palästinensischer Wissenschaftler in Kuala Lumpur ermordet
Sonntag, 22. April 2018
Nach der Ermordung eines palästinensischen Wissenschaftlers nehmen die Spannungen in Palästina zu. Fadi al-Batsch wurde am Samstag in Kuala Lumpur auf dem Weg zu einer Moschee... Weiterlesen...
IMAGE EU fordert Ende der Schüsse auf Palästinenser
Sonntag, 22. April 2018
Die EU hat das israelische Besatzungsmilitär aufgefordert, die tödliche Gewalt gegen unbewaffnete Demonstranten zu beenden. Außerdem hat sich der diplomatische Dienst der EU... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr 20.04.2018: Besatzungsarmee ermordet vier Palästinenser
Freitag, 20. April 2018
Den vierten Freitag in Folge haben Tausende Palästinenser für ihr Rückkehrrecht demonstriert. Sie zündeten junge Palästinenser Dutzende Autoreifen an und präparierten... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr: Ein Toter und fast 1000 Verletzte
Freitag, 13. April 2018
Es ist der dritte Freitag in Folge, an dem es am Rande des Gazastreifens zu tödlichen Ausschreitungen kommt. Bei dem heutige Marsch der Rückkehr sind am Freitag ein... Weiterlesen...
IMAGE Scharfe Kritik nach Tod eines palästinensischen Journalisten
Freitag, 13. April 2018
Nach der Ermordung eines palästinensischen Journalisten bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze mehren sich die Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls.... Weiterlesen...
IMAGE Israelische Ex-Scharfschützen drücken "Scham" aus
Freitag, 13. April 2018
Fünf ehemalige israelische Scharfschützen drückten in einem offenen Brief "Scham und Trauer" über die Vorfälle an der Gaza-Grenze aus. Die Mitglieder der Organisation... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr: Besatzungssoldaten ermorden mindestens zehn Palästinenser - mehr als 1000 Verletzte
Samstag, 07. April 2018
Tausende Palästinenser protestieren den zweiten Freitag in Folge. Sie setzen entlang der Grenze zu Gazastreifen Autoreifen in Brand, um Scharfschützen der israelischen Besatzung... Weiterlesen...
IMAGE Bundesregierung: " Demonstranten dürfen nicht beschossen werden "
Samstag, 07. April 2018
Die Bundesregierung hat sich angesichts der Unruhen an der Grenze zum Gazastreifen besorgt über möglicherweise gezielten Schüssen der israelischen Besatzungsarmee auf... Weiterlesen...
IMAGE Marsch der Rückkehr: Es sei ein Massaker, verübt am palästinensischen Volk.
Samstag, 07. April 2018
Es sei ein Massaker, verübt am palästinensischen Volk. So beschreibt es zumindest der palästinensische UN-Vertreter Riyad Mansour. Am Nachmittag New Yorker Zeit trat er an das... Weiterlesen...
IMAGE Human Rights Watch kritisiert Israel
Dienstag, 03. April 2018
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte das Vorgehen Israels bei den Massenprotesten am Freitag als völkerrechtswidrig. "Israelische Soldaten haben nicht... Weiterlesen...
IMAGE Israel bedroht Demonstranten weiter
Dienstag, 03. April 2018
Israel hält an seinem harten Vorgehen gegen die palästinensischen Massenproteste am Grenzzaun zum Gazastreifen fest. Wer sich der Grenze nähere, riskiere sein Leben, sagte... Weiterlesen...
IMAGE US-Senator kritisiert Israel scharf
Montag, 02. April 2018
Der US-Senator des Bundesstaates Vermont Bernie Sanders, bewertete in einer CNN-Nachrichtensendung die Erschießung von 17 Palästinensern durch israelische Besatzungssoldaten als... Weiterlesen...
IMAGE Anzahl der Todesopfer steigt
Montag, 02. April 2018
Ein 29-jähriger Palästinenser ist seinen Schussverletzungen erlegen, wie das Gesundheitsministerium in Gaza am Montag mitteilt. Damit steigt die Zahl der am Freitag bei... Weiterlesen...

Kommt die dritte Intifad

Wollen die Palästinenser eine neue Intifada? Angesichts der immer brutaler werdenden israelischen Besatzung gibt es viele Gespräche dazu. Alleine in der letzten Woche nahm der Landraub und die Besiedlung der Westbank und in und um Ostjerusalem durch jüdische Siedler weiter zu.
In diesem Licht ist auch der Hungerstreik vieler palästinensischen Häftlinge und die Ermordung des palästinensischen Untersuchungshäftlings Jaradat unter Folter zu sehen. Kein Wunder, wenn der Ärger der Palästinenser gefährlich zunimmt.


Die Proteste fanden Ausdruck in der Errichtung symbolischer Zeltlager auf von der "Konfiskation" bedrohten Ländereien; wie in Bab al-Shams in E1- Gebiet; Kanaan in Hebron; in Beit Safa und al-Karmah auf bedrohtem Land von Anin bei Jenin. Die im Hungerstreik stehenden palästinensischen Häftlinge in den Gefängnissen der israelischen Besatzung führten zu Solidaritätsdemonstrationen und Protesten in der gesamten Westbank und im Gazastreifen. Alles das ermunterte die Palästinenser, wieder mehr für ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu kämpfen. Ungeachtet des zunehmenden Widerstandes sprachen die Palästinenser niemals von einer dritten Intifada.

Der Widerstand steht in direktem Zusammenhang mit Israels Besatzung und der immer massiveren Unterdrückungsmaßnahmen. Umso mehr der Druck Israels auf die Palästinenser zunimmt, umso stärker entfaltet sich der Volkswiderstand gegen eine der brutalsten Besatzungsmacht der neueren Geschichte. Dieser Widerstand und Kampf für Freiheit und Eigenstaatlichkeit nimmt die unterschiedlichsten Formen an, denn die Palästinenser wollen nicht zu den alten Formen der Gewalt zurückkehren. Der palästinensische Präsident Abbas, der strikt für gewaltfreien Widerstand eintritt, sagte, dass er "sich nicht in den Teufelskreis von Gewalt drängen lassen will, den ganz offensichtlich die israelischen Führer wollen!"

Auf der anderen Seite drängen gerade diese gewissenlosen Politiker und deren Medien die Palästinenser ganz gezielt in Richtung einer neuen Intifada! Sie wissen sehr wohl, dass sie die Stärkeren sind und alle möglichen Waffen einsetzen können, um Palästinenser zu ermorden, wann immer es nötig erscheint.

Wenn die Palästinenser endlich Gewalt anwenden, braucht Israel keine Entschuldigung mehr, um ihre Waffen einzusetzen und/oder mit neuen, noch vernichtenderen Waffen, am "lebenden Objekt" zu experimentieren. So geschehen in den diversen Kriegen gegen den Libanon und den Gazastreifen! Gewaltanwendende Palästinenser kann man dann auch wunderbar als "Terroristen" hinstellen, die dann mit "vollem Recht der Selbstverteidigung" abgeschossen werden dürfen/können. Israel wird seine Propagandamaschine mit solchen Sprüchen schmieren und dazu behaupten, dass es ja gar keinen Ansprechpartner auf palästinensischer Seite gäbe, mit dem man sprechen könne.

Palästinas Gewalt zur Verteidigung wird dann von Israel zur Rechtfertigung der massiven Gewalt benutzt und führt naturgemäß Israel wieder zur Rolle des "ewigen Opfers". Und natürlich zu der Rolle des Landes, welches von einer "Achse des Bösen" in seiner Existenz bedroht wird und nun ums Überleben gegen all das Böse in Gestalt von der iranisch-syrischen-Hizbullah-Hamas Achse kämpfen muss.

Nicht zu vergessen: Israel wird auch sein beliebtestes Argument von der Delegitimierung der "einzigen Demokratie im Mittleren Osten" hervor holen, wenn nur der geringste Schatten einer Kritik wegen der angewendeten exzessiven Gewalt gegen unbewaffnete und hilflose palästinensische Zivilisten auf dieses Musterland fällt.

Was Palästina braucht, ist mit Sicherheit keine neue Intifada gegen Israels Besatzungsgewalt; aber der sofortige Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten wird gebraucht! Dieses ehrenhafte Ziel wird nicht mit geworfenen Steinen gegen eine bis an die Zähne bewaffnete Militärmacht erreicht.

Eine "neue Intifada", wird die täglichen und wöchentlichen gewaltlosen Demonstrationen gegen Besatzung, Mauer- und Siedlungsbau beinhalten. So wie in Bil'in, Ni'lin und Madasara, ebenso wie in Hebron, Kafr Qaddoum und Jenin. Zu nennen sind auch die zahlreichen Hungerstreiks mutiger Palästinenser in Zions Haftanstalten wie Samer Issawi. Das lenkt die internationale Aufmerksamkeit auf die täglichen Leiden der Palästinenser, auch wenn sie wenig erfolgreich gegen Israels Übermacht erscheinen, diese Besatzungsmacht aus Palästina zu drängen. Aber solche Aktivitäten mobilisieren internationale Aufmerksamkeit und erzeugen Sympathie für die Palästinenser.

Dieser gewaltfreie Widerstand der Palästinenser hilft auch, die Freunde Israels zu verwirren, die immer noch blind diesen aggressiven und expansionistischen Staat auf Kosten von Recht und einem nachhaltigen Frieden in der Region unterstützen.

Was auch immer die Palästinenser brauchen, es ist keine neue Intifada; aber sie brauchen mehr Verständnis für ihren gerechten Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit, gerade in Deutschland und in den USA, ins besonders von ihrem Präsident Obama, währen dessen Besuch in Israel und den besetzten palästinensischen Territorien!

04.03.2013
Freunde Palästinas